<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139</id><updated>2011-04-21T18:45:00.777-07:00</updated><title type='text'>marie in méxico</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>43</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-4910968250197716487</id><published>2009-01-21T11:53:00.001-08:00</published><updated>2009-01-22T09:17:47.329-08:00</updated><title type='text'>Gedanken zum Abschied</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Aufenthalt in Mexiko neigt sich dem Ende zu und ich sitze mal wieder zwischen den Stühlen. Ich freue mich auf zuhause, würde gleichzeitig aber auch gerne noch bleiben. Ich möchte meinen Aufenthalt nicht verlängern und doch auch nicht beenden. Doch es ist in Ordnung, jetzt zu gehen, denn ich bin irgendwie fertig hier. Ich habe alles gesehen, was ich sehen wollte und alles gemacht, was ich machen wollte. Ich habe die zweitgrößte Metropolregion der Welt kennengelernt und winzige Dörfer, in denen warmes Wasser Luxus ist und Pferde noch Transportmittel sind. Ich war im Dschungel und in der Wüste, habe wunderschöne Strände gesehen und heruntergekommene Straßenzüge. Und ich hatte sechs Monate lang den aufregendsten Nachbarn der Welt: Den aktiven Vulkan Popocatépetl. Und jetzt freue ich mich auf zuhause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich kann nicht nach Deutschland fahren und erzählen: Mexiko ist nur toll. Das könnte ich vielleicht, wäre ich hier nur oberflächlich gereist oder hätte ich hier mit Scheuklappen zwischen den Mauern meines Denkens gelebt. Doch ich habe mir Brücken gebaut und mich eingelassen auf dieses Land mit seinen tiefen Farben, Gerüchen, Geräuschen, seinen unterschiedlichen Gesichtern, seiner Vielfalt in der Einheit und seiner einheitlichen Vielfalt, seinem Chaos, diesem Wirbel, der alles mitreist und doch immer wieder alles beim Alten lässt. Mexiko ist nicht mehr nur in meinem Kopf. Es ist auch in meinem Herzen. Nicht mehr nur in meinem Mund, sondern auch in meiner Seele (und war oft genug in meinem Darmtrakt...) Mexiko ist mir vertraut geworden, fast eine zweite Heimat und doch nicht ganz - noch immer fühle ich mich zu fremd oder sehe zu sehr so aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe versucht, nicht nur die Oberfläche mit meinem Blick abzutasten. Und nachdem ich nun so vieles zum ersten Mal gesehen habe, werde ich nach Hause fahren und hoffentlich dort auch vieles zum ersten Mal sehen, woran ich schon tausende Male vorbei gegangen bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oye, México, estás incre. Te voy a extranar.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-4910968250197716487?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/4910968250197716487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=4910968250197716487' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4910968250197716487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4910968250197716487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/gedanken-zum-abschied.html' title='Gedanken zum Abschied'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-7418336901032002257</id><published>2009-01-20T09:39:00.000-08:00</published><updated>2009-01-21T12:01:38.504-08:00</updated><title type='text'>Mi querido México</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mexiko zu entdecken bedeutet, durch eine Vielfalt von unterschiedlichsten Landschaften zu reisen, Wüste zu erleben und ewiges Eis auf den Gipfeln der Vulkane, Dschungel und tropische Strände,  modernste Stadtteile und unterentwickelte Dörfer und nicht zuletzt ein kulturelles Erbe, das seinesgleichen sucht - alles vereint in einer einzigartigen Flora und Fauna. Und man spürt hier so viel Leben, so viel Ausgelassenheit, so viel Freude, so viel Energie. Mexiko ist einzigartig und die Mexikaner sind sich dessen bewusst. Nicht selten hörte ich hier den Satz: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"México es un otro mundo" &lt;/span&gt;- &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Mexiko ist eine andere Welt, ist unvergleichlich"&lt;/span&gt;. Und sie haben Recht: Mexiko ist eine andere Welt und es ist unvergleichlich - doch leider nicht nur im positiven Sinne. Keine Region dieser Welt ist so ungleich wie Lateinamerika und speziell Mexiko. Nirgendwo anders ist das Gefälle zwischen Arm und Reich so enorm. Die Schere der Ungleichheit klafft nicht nur zwischen Stadt und Land. Gerade auch innerhalb der Städte gibt es ein ausgeprägtes Gefälle zwischen extremer Armut und perversem Reichtum. In Mexico City, zum Beispiel, gibt es viele Mexico Cities: Moderne, hochentwickelte Viertel und großer Reichtum finden sich hier. Und dann (da sollte man allerdings auf keinen Fall hin gehen) gibt es Viertel, in denen Menschen auf Müllhalden leben und ein paar Pesos verdienen, indem sie Müll sortieren, wenn er angefahren wird. Mexiko ist ein Schwellenland. Das bedeutet, es ist ein Land, das in vielen Gegenden noch immer Entwicklungsland ist - vor allem in Staaten, die indigen geprägt sind (wie zum Beispiel Chiapas). In anderen Regionen ist Mexiko jedoch längst Industrieland (in Puebla, zum Beispiel).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Spannung zwischen Armut und Reichtum entsteht Kriminalität. Mexico City gilt heute als eine der gefährlichsten Städte der Welt. In einem SWR 1 podcast vom 30. August 2008 liefert SWR-Korrespondent Michael Castritius, der in Mexico City lebt, Erklärungen: Vor allem Jugendliche in den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;slums&lt;/span&gt;, so Michael Castritius, sehen einerseits, dass das Leben ihnen keine Perspektiven bietet. Sie sehen das Elend ihrer Eltern und ihr eigenes und blicken in eine Zukunft ohne Hoffnung auf ein besseres Leben. Gleichzeitig haben sie immer mehr Zugang zu Informationen, aus Fernsehen und Internet erfahren sie vom Reichtum, den es in ihrem Land gibt. Sie begreifen, dass schicke Autos und Goldketten nicht nur das sind, was Rapper in ihren Liedern besingen - sondern Teil der Realität der Reichen. Das provoziert Aggression. Die Jugendlichen wollen ihren Teil vom Kuchen einfordern und das nicht selten auf brutalste Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mexiko ist heute die Metropole mit den meisten Entführungen weltweit. Man spricht von einer richtigen Entführungs-Industrie - sowohl was durchgeführte Entführungen angeht als auch vorgetäuschte. Zum Beispiel bekommen Familien einen Anruf, am anderen Ende der Leitung weint ein Kind und jemand sagt ihnen: "Wir haben ihre Tochter". Die Anrufer hoffen darauf, dass die Familien tatsächlich eine Tochter haben, die gerade im Kino ist oder sonstwie nicht erreichbar.  Und sie fordern wenig Geld, relativ kleine Summen, die die meisten Familien rasch aufbringen können - und viele zahlen. So macht man schnelles Geld in Mexiko. So, oder als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;narco&lt;/span&gt;. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Narco&lt;/span&gt;, das kommt von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;narcotraficante&lt;/span&gt;. So werden alle genannt, die mit Drogengeschäften zu tun haben. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Narco &lt;/span&gt;zu werden bedeutet die Hoffnung auf einen besseren Lebensstil, auf ein besseres Leben insgesamt. Bildung oder Aufklärung fehlen in jeder Hinsicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mexiko tobt ein Krieg im Inneren, ein Kampf zwischen Drogenkartellen und der Polizei. Es ist ein Kampf, der immer weiter eskaliert. Die deutsche Tageszeitung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;taz&lt;/span&gt; schreibt in einem Artikel vom 1. November 2008: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Blick auf die letzten Wochen bestätigt das: Am Mittwoch wird der Chef von Interpol Mexiko wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Drogenmafia festgenommen. Im Bundesstaat Sinaloa sterben an einem Tag 58 Menschen, unter ihnen der Polizeipräsident des Landes. Kurz zuvor werden 35 Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft verhaftet, weil sie mit den Kartellen kooperiert haben sollen, der Chef der Bundespolizei tritt aus demselben Grund zurück. Letzten Donnerstag werden im nordmexikanischen Ciudad Juárez zwölf Menschen ermordet, unter ihnen der Polizeireporter Armando Rodríguez. Insgesamt sterben in den ersten 10 Monaten dieses Jahres (2008) 4.400 Menschen durch die Kugeln von Polizisten, Soldaten oder rivalisierenden Banden - Dimensionen, wie man sie sonst nur von Kriegsschauplätzen wie Afghanistan kennt."&lt;/span&gt; Polizisten, Politiker und vor allem auch investigative Journalisten leben in Mexiko enorm gefährlich. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Mexiko ist das gefährlichste Land für Journalisten. Über 40 Reporter wurden seit dem Jahr 2000 ermordet, meist, weil sie im Drogenmillieu recherchiert hatten"&lt;/span&gt; - das schreibt die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;taz&lt;/span&gt; (November 2008). Der Staat versucht gegen die Drogenkartelle vorzugehen, er versucht, auch mit Unterstützung des Auslands, das Problem militärisch zu lösen - bisher vergeblich. Traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig ist auch, was beim Lesen dieses Textes vielleicht auffiel: SWR 1 podcast, die deutsche Tageszeitung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;taz&lt;/span&gt; - beides deutsche Quellen. Das liegt auch daran, dass diese Infos in den mexikanischen Medien fast nicht zu finden sind. Und das obwohl  hier in Mexiko eine große Vielfalt an Tageszeitungen existiert. Die mexikanische Verfassung garantiert offiziell zwar die Pressefreiheit, tatsächlich übt die Politik jedoch sowohl offene als auch weniger nachweisbare Pressezensur aus. Im Buch "KulturSchock Mexiko" von Klaus Boll (erschienen im Reise-Know-How-Verlag) finden sich hierzu Erläuterungen: Die meisten Tageszeitungen finanzieren sich weniger durch den Verkaufspreis am Kiosk, sondern mehr über die publizierten Anzeigen. Hier sind Aufträge vom Staat, von der Regierungspartei und von dieser nahestehenden Industrieunternehmen für die Zeitungen überlebenswichtig. Daher wird in den mexikanischen Zeitungen so wenig scharfe, offene Kritik an der Regierungspolitik geübt, viele brisante Informationen werden nicht veröffentlicht. Zum Beispiel habe ich auch in den wenigen kritischen Zeitungen, die es hier gibt, keine Informationen darüber gefunden, dass der Interpol Chef wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Drogenmafia festgenommen wurde. Auch dass der Chef der Bundespolizei aus demselben Grund zurücktrat erfuhr ich aus den deutschen Medien. Unter der Hand wird die Presse weitgehend staatlich kontrolliert. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Wer nicht regierungskonform schreibt, darf nicht mehr mit Anzeigen des Staates, der R&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;egierungspartei und bestimmter Unternehmen hoffen. Kritischen Zeitungen werden keine wichtigen Informationen und interessante Interviews aus diesen Kreisen mehr vermittelt. [...] Regierungsstellen und Parteien leisten darüber hinaus auch direkte Zahlungen an die Journalisten um ihnen die Entscheidung zu erleichtern, wie sie einen bestimmten Sachverhalt darstellen sollen. Wer diese Hinweise noch immer nicht verstanden hat, darf mit massiven Drohungen rechnen. Und wer partout nicht einsehen will, wer der Stärkere im Land ist, muss gar mit einem Attentat rechnen. Erschossene Journalisten hat es in den vergangenen Jahrzehnten in Mexiko genügend gegeben" -&lt;/span&gt; so Klaus Boll in seinem Buch "KulturSchock Mexiko" über die Pressefreiheit in diesem Land, und weiter: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Die Mexikaner wissen von diesen Praktiken und sind darauf eingestellt, sie vermögen zwischen den Zeilen zu lesen. [...] Um bestimmte Informationen, Andeutungen, zarte Hinweise und versteckte Signale zu verstehen, muss man bereits zahlreiche andere Kenntnisse besitzen. Viele gerade in der Öffentlichkeit gemachte Aussagen ergeben ohne diese zusätzlichen Informationen wenig Sinn."&lt;/span&gt; Ja, das kommt mir irgendwie bekannt vor...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mexiko zu leben bedeutet (neben all den schönen Dingen, die das Land bietet und neben all den tollen Erfahrungen, die man hier sammeln kann) einen Verlust an Freiheit, ein Unwohlsein und das Gefühl verletzlich zu sein, das man immer mit sich herumschleppt. Das kommt vor allem auch daher, dass auf die Polizei kein Verlass ist. So was Korruptes wie die mexikanische Polizei kann man sich gar nicht vorstellen. Man kommt gar nicht darum herum persönliche Erfahrungen damit zu machen. Korruption ist Alltag. Sie durchsetzt den ganzen Polizeiapparat und alle, die hier leben, lernen sie kennen (siehe dazu zum Beispiel den blogtext "Ohne Kommentar"). Das Ganze ist relativ leicht erklärbar: Die Polizisten sind schlecht ausgebildet und werden schlecht bezahlt. Viele sind regelrecht auf Schmiergelder angewiesen, denn nur so können sie ihre Familien versorgen. Macht bedeutet Sicherheit. Und Menschen Macht zu geben, die keine Sicherheit haben - das ist ein gravierender Fehler, den kein System machen sollte. Es ist genau der Fehler, den Mexiko macht. So was wie "öffentliche Sicherheit" gibt es viel zu wenig in diesem Land. Der SWR-Korrespondent weist im podcast darauf hin, dass nur elf Prozent der Mexikaner Steuern zahlen. Und er fragt zu Recht: Woher also soll das Geld kommen für öffentliche Sicherheit? Diese Verbindung `Steuern zahlen = in öffentliche Sicherheit investieren` existiert in zu vielen mexikanischen Köpfen nicht - auch nicht in den Köpfen der verantwortlichen Politiker.  Welche Freiheit wir in Deutschland haben (auch bedingt durch soziale Gerechtigkeit) - das ist eines der Dinge, die ich erst hier in Mexiko so richtig zu schätzen gelernt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuelle Situation ist ein Teufelskreis und Mexiko ist auf dem Weg nach unten. Das bezieht sich nicht nur auf den Aspekt der Sicherheit. Die meisten der staatlichen Schulen sind eine Katastrophe. Doch private Schulen und Universitäten (die es hier gibt und die wirklich gut sind) kann sich nicht einmal die mexikanische Mittelschicht leisten. Wer Geld hat, kann in Mexiko ALLES erreichen. Und das ist ganz wörtlich gemeint: ALLES. Zum Beispiel kann man sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit genügend Geld von jeder erdenklichen Strafe freikaufen, egal welches Verbrechen jemand begangen hat. Geld ist der Schlüssel zu allem. Nicht zufällig kommt der zweitreichste Mann der Welt aus Mexiko. Wer jedoch kein Geld hat, wer arm geboren wird, der stirbt in der Regel auch arm. Soziale Sicherungssysteme gibt es, doch sie greifen viel zu wenig. Wer im Arbeitsleben scheitert, kann sich in der Regel nur auf die Familie als soziale Stütze verlassen. So kommt es, dass ein Familienvater oft nicht nur seine eigene Kleinfamilie versorgen muss, sondern Großeltern und/oder arbeitslose/geringverdienende Verwandte gleich mit. Mit Jobs wie Bus oder Taxi fahren ist das nahezu nicht möglich. Trotzdem ist die Familie der wichtigste, der zentrale Anlaufpunkt für die meisten Mexikaner und Mexikanerinnen. Sehr viele (gerade auch sehr viele Studenten) leben vorwiegend in der Großfamilie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher war es für uns Austauschstudenten hier auch sehr schwierig, Freundschaften zu Mexikanern aufzubauen. Zum Beispiel gelang es mir nur zu einem einzigen Mädchen aus meinen drei Kursen so etwas wie eine Freundschaft zu erreichen. Oft habe ich von MexikanerInnen gehört, das läge an uns Europäern, wir seien so &lt;span style="font-style: italic;"&gt;frío&lt;/span&gt;, so kalt und unnahbar. Ich glaube, es liegt nicht nur an uns. Ich bin am Anfang des Semesters auf meine neuen Kommilitonen und Kommilitoninnen zugegangen, auch mit der Intention Freundschaften zu schließen. Zum Beispiel gab es da Fidel, einen Soziologiestudenten aus dem Semester über mir, den ich zufällig kennenlernte und mit dem ich mich in der ersten Woche eine Weile unterhalten habe. Großer Fehler. Am nächsten Morgen kam seine Freundin zu mir, die in meinem Kurs war und sagte auf Spanisch zu mir auf: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Lass Fidel in Ruhe, ihr Mädchen aus der ersten Welt braucht gar nicht hier her kommen und denken, ihr könnt uns die mexikanischen Männer ausspannen."&lt;/span&gt; Ich war völlig perplex. Weder Fidels Freundin noch eine ihrer Freundinnen aus meinem Kurs haben das ganze Semester auch nur ein Wort mit mir gewechselt. Dann gab es da noch Emir, einen sehr netten Kommilitonen, der meistens in den Kursen neben mir saß und mit dem ich mich gut verstanden habe - solange seine Freundin nicht in der Nähe war. Sobald seine Freundin dabei war hat Emir mir nicht einmal mehr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Hola"&lt;/span&gt; gesagt. Paulina war und ist bis heute die einzige Mexikanerin mit der ich auch außerhalb der Kurse Kontakt hatte und mit der ich auch in Verbindung bleiben werde, wenn ich wieder in Deutschland bin. Diese Freundschaft ist ein Einzelfall. Doch zum Glück war auch Fidels Freundin ein Einzelfall. Ich wurde in meinem Kurs von den meisten durchaus nett und zuvorkommend behandelt und es gab viele Kommilitonen, die mir geholfen haben, wenn ich Fragen hatte. Von den meisten wurde ich auch mit Interesse beobachtet. Eine Einladung nach Hause, zum Beispiel, oder ein gemeinsames Kaffeetrinken gab es hingegen kaum. Nicht, dass Einladungen nicht ausgesprochen worden wären - im Gegenteil. Doch daraus ist nie was geworden. Solche Einladungen kann man hier auch wirklich erst ernst nehmen, wenn sie vier, fünf Mal ausgesprochen werden. Schade. Außerhalb der Uni haben wir jedoch viele sehr nette Menschen kennengelernt, darunter auch viele Mexikaner, die mich immer wieder aus meinem zwischenzeitlichen Mexikoma gerissen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich furchtbar fand und woran ich mich nie gewöhnen konnte war dieses Rassen-Ding. Ich war in meinen Kursen ständig nur "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;la chica del primer mundo - das Mädchen aus der ersten Welt&lt;/span&gt;". Ich habe das ganze Semester über so oft gehört, dass jemand gesagt hat &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Das Mädchen aus der ersten Welt hat ´ne 10 in der Klausur"&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Das Mädchen aus der ersten Welt hat seinen Aufsatz  schon abgegeben"&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Das Mädchen aus der ersten Welt hat den Text nicht gelesen"&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Das Mädchen aus der ersten Welt hat dieses oder jenes"&lt;/span&gt;... Schrecklich. Was ich auch furchtbar fand und woran ich mich nie gewöhnen konnte war, dass mir so oft Leute, vor allem Männer,&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "pinche gringa"&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"pinche güera"&lt;/span&gt; hinterhergerufen haben. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Güera" &lt;/span&gt;heißt eigentlich nichts weiter als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"blond"&lt;/span&gt;. Blond, blauäugig, hellhäutig - das ist hier nicht nur das allgemeine Schönheitsideal, sondern das bringen viele Mexikaner immer in Verbindung mit reich, stark und "was Besseres sein". Und viele sind neidisch, auf den Wohlstand, den sie damit verbinden, auf soziale Gleichheit, Sicherheit, ... Und das Wort &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"güera"&lt;/span&gt; bezieht sich nicht nur auf die Haarfarbe, sondern - wie die Mexikaner auch selbst sagen - auf die Rasse. Daher ist die adäquate Übersetzung für&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "pinche&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;güera"&lt;/span&gt; so was wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Scheiß Weiße"&lt;/span&gt;. Ich habe das so oft gehört. Männer haben mir das aus dem Auto heraus hinterher geschrien. Verkäufer haben mich so genannt, wenn sie dachten, ich könne kein Spanisch. Und ich fand das furchtbar. Rassismus war für mich immer ein Thema. Ich hätte nur niemals damit gerechnet, dass Rassismus etwas ist, was mir passiert. So kann und will ich auf die Dauer nicht leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mexiko ist ein Land mit vielen Abgründen und vielen Schattenseiten. Doch trotz allem - nach einem halben Jahr in Mexiko kann ich sagen: Ich habe gerne hier gelebt, jedenfalls die meiste Zeit. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mi querido Mèxico&lt;/span&gt; ist ein faszinierendes Land und ich werde wieder hier her kommen, irgendwann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-7418336901032002257?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/7418336901032002257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=7418336901032002257' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/7418336901032002257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/7418336901032002257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/mi-querido-mxico.html' title='Mi querido México'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-8238966648951654964</id><published>2009-01-19T17:33:00.000-08:00</published><updated>2009-01-20T13:58:19.084-08:00</updated><title type='text'>Palenque und Mexico City mit Jörn</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUz6sDv9kI/AAAAAAAAEdw/8ADX_sIkJLQ/s1600-h/Silvesterreunion_BilderMarie+012.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUz6sDv9kI/AAAAAAAAEdw/8ADX_sIkJLQ/s400/Silvesterreunion_BilderMarie+012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293194020396201538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 29. Dezember kam mich Jörn besuchen, ein Freund und Kommilitone aus Tübingen, der gerade in den USA zwei Auslandssemester macht. Wir hatten schon vor Monaten über eine Silvester-Reunion in Mexiko nachgedacht - umso mehr habe ich mich gefreut, als er tatsächlich kam und wir Silvester gemeinsam im Dschungel feiern konnten. Wir fuhren nach &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Palenque &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;um ein paar Tage in der fast schon legendären Backpacker-Anlaufstelle &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Panchán&lt;/span&gt; zu verbringen. (Siehe dazu auch den blogtext "Der Beginn unserer Reise" vom 22.10.08) Am ersten Tag dort besichtigten wir die alte Mayastadt von Palenque, die ich von meiner Reise mit Roland zwar schon kannte, die durch ihre herrliche Architektur und die traumhafte Lage mitten im Urwald aber auch ein zweites Mal beeindruckt.  Besonders wenn man sich die Ruinen vorstellt, wie sie zu der Zeit ausgesehen haben, als Palenque auf der Höhe seiner Macht war: blutrot angemalte Tempel mit blauen Stuckdetails, die über hohen, gefährlich steilen Treppen thronen. In Palenque gibt es Hunderte von Ruinen, nur ein kleiner Teil ist ausgegraben. Und alles, was an diesem schweißtreibenden Ort steht, wurde ohne Metallwerkzeuge und ohne das Rad gebaut. Der Dschungel, der die grüne Kulisse der Mayastadt bildet, ist bis heute das Zuhause von Brüllaffen, die man in der Ferne hört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag machten wir eine Tour zu zwei Wasserfällen: Agua Azul und Misol-Ha. Eigentlich wären im Tourprogramm auch die Fälle Agua Clara inbegriffen gewesen, doch das ganze Gebiet dort war von zapatistischen Rebellen besetzt, die mit Waffengewalt zu verhindern suchten, dass Touristen den für sie heiligen Ort besuchen. Das Gebiet haben wir lieber gemieden. Aber Agua Azul und Misol-Ha war toll. &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Agua Azul&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; - das sind blendend weiße Wasserfälle, die stufenweise in türkisblaue Becken donnern, das Ganze mitten im Urwald. &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Misol-Ha&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; ist ein kleinerer Wasserfall, der 35 Meter tief in ein breites Becken stürzt, das umgeben ist von üppiger tropischer Vegetation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUz7Fd8vnI/AAAAAAAAEd4/LRukipy2UCo/s1600-h/Silvesterreunion_BilderMarie+067.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUz7Fd8vnI/AAAAAAAAEd4/LRukipy2UCo/s400/Silvesterreunion_BilderMarie+067.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293194027216977522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Silvester feierten wir in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Panchán&lt;/span&gt;, wo in der Dschungelbar einiges geboten war: Live Panflöten-Trommel-Musik, Feuershows, gutes Essen und billige Cocktails. Dummerweise kamen wir gegen zwei Uhr morgens auf die Idee, unseren Freunden in Tübingen ein frohes neues Jahr zu wünschen. Das war ein großer Fehler, denn nicht nur rissen wir Gregor sehr unsanft aus dem Schlaf (Sorry, Greg...), sondern ich verstauchte mir auf dem Weg zur Straße (dem einzigen Ort in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Panchán&lt;/span&gt;, an dem es Handynetz gibt) so gründlich den Fuß, dass ich die folgenden Tage fast gar nicht laufen konnte und bis heute nur humpelnd laufen kann. Am ersten Januar fuhren wir dann in das zentrale Krankenhaus von Palenque. Das war auch so ein Erlebnis: Als wir ankamen musste ich mich zunächst an einem Schalter melden und eine Frau legte meine "Krankenakte" an: Ein Stück Schmierpapier. Dann mussten wir warten und es wurde uns schnell ganz Elend zumute, weil in einem der Behandlungszimmer ein kleiner Junge die ganze Zeit markerschütternd schrie. Als ich dann in ein Sprechzimmer gerufen wurde staunte ich nicht schlecht: Alles war alt und dreckig und es gab nicht mal einen Stuhl (geschweige denn einen Computer...). Ich saß auf einem Pappkarton voller Handtücher während der Arzt mich begutachtete. Als ich eintrat war seine erste Frage nicht etwas&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Was hast du?"&lt;/span&gt;, sondern: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Bist du gringa?"&lt;/span&gt; Nachdem ich das entnervt verneint hatte war der der Arzt sehr nett und nahm sich Zeit, um meinen Fuß gründlich zu untersuchen. Er verwies mich in eine Radiologie-Praxis (im Krankenhaus gab es nämlich keine Röntgen-Apparate), wohin ich am nächsten Tag fuhr, während Jörn eine Tagestour nach Yaxchilan und Bonampak machte. Für die zwei Röntgenbilder zahlte ich 600 Pesos (derzeit sind das etwa 35 Euro). Das fand ich schon ziemlich heftig, denn wir waren in Chiapas, dem ärmsten Bundesstaat Mexikos, in dem ein großer Teil der Menschen überhaupt keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hat weil die Infrastruktur und das nötige Geld fehlen. Wie soll denn da ein armer Bauer (selbst wenn er bis in die Röntgenpraxis kommen kann) auch nur ein einfaches Röntgenbild zahlen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später an diesem Tag verabschiedeten wir uns aus Palenque und fuhren 14 Stunden lang über Nacht nach &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Mexico City.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Dort machten wir den Tag über das, was auch mit einem Humpelfuß möglich war: Wir waren auf dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zócalo&lt;/span&gt;, dem zweit größten innerstädtischen Platz der Welt und besichtigten die Kathedrale und den Palacio Nacional, in dem die riesigen Wandgemälde von Diego Rivera und der alte Parlamentssaal zu sehen sind. Danach machten wir eine Tour mit dem Touribus - eine fußfreundliche Angelegenheit und auch ganz interessant: Auf einer solchen Tour kommt man in Stadtteile, in die man sonst wahrscheinlich eher nicht gehen würde. Am Tag darauf  besichtigte Jörn Teotihuacan, die größte erhaltene Azteken-Stadt. Ich verbrachte den Tag lesend in Cafés und in der Kardinalsmesse. Diese begann gerade als ich in der Kathedrale war und ich wollte bleiben, um den Tag ruhig zu beginnen. Mir gefällt das Feierliche, Meditative, Stimmungsvolle einer Messe. Leider war diese Messe überhaupt nicht feierlich. Ständig liefen Touristen an den Messebesuchern vorbei - einer war sogar so dreist und schob die stehenden Besucher zur Seite um ein Foto von sich mit dem Kardinal im Hintergrund machen zu lassen. Ein Filmteam war auch da und ständig blitzte irgendwo ein Fotoapparat. Vor mir aß einer knisternd Kekse, hinter mir unterhielt sich ein Pärchen. Nach einer Stunde hatte ich keine Lust mehr und bin gegangen. Am selben Abend fuhren wir dann zurück und verbrachten den letzten Tag von Jörns Aufenthalt in Mexiko in Puebla und auf dem Markt von Cholula. Am sechsten Januar brachte ich ihn dann an den Flughafen nach Mexico City, von wo aus er zurück in die USA flog.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUp7cy29zI/AAAAAAAAEdo/p1sjFQX-xBk/s1600-h/Silvesterreunion_BilderMarie+016.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUp7cy29zI/AAAAAAAAEdo/p1sjFQX-xBk/s400/Silvesterreunion_BilderMarie+016.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293183038362416946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-8238966648951654964?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/8238966648951654964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=8238966648951654964' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/8238966648951654964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/8238966648951654964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/palenque-und-mexico-city-mit-jrn.html' title='Palenque und Mexico City mit Jörn'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXUz6sDv9kI/AAAAAAAAEdw/8ADX_sIkJLQ/s72-c/Silvesterreunion_BilderMarie+012.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-495867264582636704</id><published>2009-01-19T11:16:00.000-08:00</published><updated>2009-01-20T14:34:34.836-08:00</updated><title type='text'>Auf der Ranch von Armin Senger in Chignahuapan (November 2008)</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AufDerRanchVonArminSengerNov2008?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SXS8iKoryeE/AAAAAAAAEdM/Iv03MJcAlhE/s160-c/AufDerRanchVonArminSengerNov2008.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" width="160" height="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AufDerRanchVonArminSengerNov2008?feat=embedwebsite" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Auf der Ranch von Armin Senger (Nov. 2008)&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Onkel hat einen Kumpel und der Kumpel hat eine Ranch in Chignahuapan, in der Nähe von Puebla. Da mussten wir natürlich hin und uns das anschauen. Im November fanden Julia, Caro, Daniel und ich dann endlich die Zeit für einen Besuch auf der Ranch. Wir kamen abends an und Chignahuapan bereitete uns ein ungemütliches Willkommen: Es war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Norte&lt;/span&gt;, eine unangenehme Wetterlage, die undurchdringlichen Nebel, niedrige Temperaturen und dichten Nieselregen bringt. Wir sahen kaum etwas, als wir in Armins altem Jeap vom Busterminal in Chignahuapan über holprige, matschige Feldwege zur Ranch fuhren. Als wir schließlich feucht und durchgefroren in der Küche saßen, erwartete uns eine Überraschung: richtiges Körnerbrot zum Abendessen, von Armin selbst gebacken. Wir haben uns sehr darüber gefreut, denn das gibt es sonst in Mexiko nicht. Hier isst man vorwiegend Toastbrot oder Weißbrot, das aber immer ein bisschen süß schmeckt. Den Abend verbrachten wir gemütlich im Wohnzimmer, wo wir uns mit Zuckerrohrschnaps wenigstens von innen etwas zu wärmen versuchten, denn das Feuer, das wir stetig mit einem Fön anzufachen versuchten brannte einfach nicht gut - und nachts gingen die Temperaturen auf die Null Grad zu und zwar draußen genauso wie im Haus! Aber es war ein netter Abend, gefolgt von einem schönen Tag, an dem wir durch den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;campo &lt;/span&gt;spazierten und schließlich an einer Forellenfarm Forellen kauften, die Armin und seine Familie am nächsten Tag für uns kochten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bis Samstagabend war dann zum lokalen Fernsehsender durchgedrungen, dass drei deutsche Mädels in Chignahuapan gelandet sind. Also wurden wir in eine Musiksendung eingeladen - als Live-Gäste!!! Eine Stunde lang stellten wir live auf Sendung Musiktitel vor und lasen Grüße, die Zuschauer per SMS ins Studio schickten. Es war eine witzige Erfahrung und da die Fernseh-Jungs echt nett waren kamen sie noch mit uns auf die Ranch, wo wir alle gemeinsam bis fünf Uhr morgens ´ne Menge Spaß und Zuckerrohrschnaps hatten. Am Sonntag gab´s dann die Forellen zu essen, das war richtig lecker. Danach mussten wir uns leider schon wieder aufmachen nach Puebla - doch wir hatten ein schönes, spaßiges Wochenende!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-495867264582636704?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/495867264582636704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=495867264582636704' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/495867264582636704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/495867264582636704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/auf-der-ranch-von-armin-senger-in.html' title='Auf der Ranch von Armin Senger in Chignahuapan (November 2008)'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SXS8iKoryeE/AAAAAAAAEdM/Iv03MJcAlhE/s72-c/AufDerRanchVonArminSengerNov2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-1313415611862750330</id><published>2009-01-19T09:58:00.000-08:00</published><updated>2009-01-20T07:58:17.717-08:00</updated><title type='text'>Ein letzter Ausflug nach Mexico City</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Überlieferungen zufolge war es der Gott Huitzilopochtli, der den Azteken den Auftrag gegeben hatte, an der Stelle eine Stadt zu errichten, an der sie einen Adler fänden, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verspeist. Dies - so die alten Schriften - sei der Ort, an dem das Gute über das Böse siegt. Und die Azteken fanden diesen Ort - mitten auf einer Insel im Texcoco-See. Im Jahr 1325 gründeten sie dort die Stadt &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tenochtitlan &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;(das heutige Mexico City). Es kann jedoch auch davon ausgegangen werden, dass die Azteken die Insel als Siedlungspunkt wählten, weil sie einen strategisch guten Rückzugspunkt darstellte und der See sie außerdem mit Fisch versorgte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sea lo que sea&lt;/span&gt; - Adler, Schlange und Kaktus sind bis heute das Zentralmotiv der mexikanischen Flagge.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Bald reichte das wenige vorhandene Land nicht mehr aus, die wachsende Bevölkerung Tenochtitlans zu ernähren. Also bauten die Azteken &lt;span style="font-style: italic;"&gt;chinamp&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;as&lt;/span&gt;, schwimmende Gärten. Dazu benutzten sie rechteckige Flöße aus Flechtwerk, auf die sie Erde aufschütteten, dann wieder Flechtwerk, dann wieder Erde, dann wieder Flechtwerk ... und das solange, bis die schwimmenden Anbauflächen den Seegrund erreichten. Dann wurden Weiden gepflanzt, die die Flöße  im Seegrund verankerten und den künstlichen Anbauflächen Halt gaben. Über die Jahre wuchsen die Pflanzflöße durch Wurzelbildung am Seegrund fest. Durch die ständige Wasserzufuhr und Schlammdüngung wurden bis zu vier Ernten pro Jahr möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die spanischen Konquistadoren unter Hernán Cortés im Jahr 1519 die Azteken unterwarfen (was der Beginn der 300-jährigen spanischen Kolonialherrschaft war) machten sie Tenochtitlan so gründlich dem Erdboden gleich, dass heute nur noch sehr wenige aztekische Bauten erhalten sind. Auf den Trümmern errichteten sie ihre eigene Hautstadt - die moderne &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ciudad de México&lt;/span&gt;, Mexico City.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTOQk7RLHI/AAAAAAAAEU0/m_JXUg5ii5M/s1600-h/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+005.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTOQk7RLHI/AAAAAAAAEU0/m_JXUg5ii5M/s320/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293082246252670066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Viel ist nicht übrig von Tenochtitlan. Jedoch sind bis heute unter anderem Überbleibsel der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;chinampas&lt;/span&gt;, der schwimmenden Gärten erhalten und zwar in &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Xochimilco &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;(Náhuatl für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ort, an dem die Blumen wachsen"&lt;/span&gt;). Caro, Dani und ich waren letzten Samstag dort. Auf bunten, geschmückten Floßen, den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;trajineras&lt;/span&gt;, gondelten wir gemütlich durch das verzweigte Kanalsystem von Xochimilco, durch schmale Wasserstraßen und vorbei an Gewächshäusern. Xochimilco ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, auf dem Wasser fand ein lebhaftes Treiben statt. Von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;trajineras &lt;/span&gt;aus wurden Süßigkeiten, Speisen und Kunsthandwerk verkauft. Auf anderen Flößen spielten Mariachi. Alles ging bunt und laut durcheinander - es war ein lohnenswerter Ausflug und ein schöner Beginn für meinen letzten Trip nach Mexico City (zumindest der letzte  Trip während meines Auslandssemesters hier - ganz sicher nicht der letzte Besuch überhaupt...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTOQ8vbIxI/AAAAAAAAEU8/BI827Ts1KIY/s1600-h/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+028.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTOQ8vbIxI/AAAAAAAAEU8/BI827Ts1KIY/s320/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+028.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293082252645442322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Später an diesem Tag fuhren wir nach &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Coyoacán&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, das heute längst Teil der explosionsartig gewachsenen Stadt ist, das vor 100 Jahren jedoch noch ein Vorort von Mexico City war. Im Jahr 1907 wurde hier Frida Kahlo geboren, die Kämpferin und Rebellin, die um ihr Leben malte, als sie durch ein Busunglück zur Invalidin wurde. Sie ist bis heute eine der bedeutendsten Künstlerinnen Mexikos. Sie heiratete gleich zwei Mal den Maler Diego Rivera, den Schöpfer monumentaler Wandbilder (über die ich in den Blogtexten über meine Aufenthalte in Mexico City bereits geschrieben habe). Diego Rivera und Frida Kahlo lebten mehrere Jahre in Fridas Geburtshaus in Coyoacán, das wegen des indigoblauen Anstrichs &lt;span style="font-style: italic;"&gt;casa azul&lt;/span&gt; genannt wird. Heute befindet sich im Blauen Haus das &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Museo Frida Kahlo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Leider war es nicht erlaubt, im Haus Fotos zu machen - dafür habe ich jedoch Bilder vom Garten der Frida Kahlo und vom Haus Leo Trotzkis (spanisch: León Trotsky), der nur wenige Blocks entfernt gelebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leo Trotzki war neben Lenin der zweite herausragende Führer der russischen Revolution  von 1917 und der schärfste Kritiker der stalinistischen Bürokratie, die zu seiner Zeit in Russland herrschte. Nach seiner Vertreibung erhielt er Asyl in Mexiko und führte seinen Kampf von  dort aus weiter. Zunächst lebte er gemeinsam mit Frida Kahlo im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;casa azul&lt;/span&gt;, bevor er in ein nur wenige Straßen entferntes, festungsartiges Haus zog, das heute das &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Museo León Trotsky&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; ist. Im Hof sind seine Überreste begraben. Neben verschiedenen Fotoausstellungen finden sich in dem Museum bis heute die Räume, in denen er lebte - unter anderem das Schlafzimmer, in dem er am 24. Mai 1940 knapp ein Attentat mit Schusswaffen durch Stalin-treue Kommunisten überlebte. Die Einschusslöcher in den Wänden sind noch immer zu sehen. Auch sein Arbeitszimmer kann man anschauen - dort erschlug der sowjetische Geheimagent Ramón Mercader Leo Trotzki im Jahr 1940 mit einem Eispickel. Die Räume sind original erhalten  - das musste ich mir natürlich noch anschauen, bevor ich am 24. Januar nach Deutschland zurück fliege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTPuz_ngGI/AAAAAAAAEVM/CyJjwI9hLaA/s1600-h/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+033.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTPuz_ngGI/AAAAAAAAEVM/CyJjwI9hLaA/s320/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+033.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293083865205145698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-1313415611862750330?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/1313415611862750330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=1313415611862750330' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1313415611862750330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1313415611862750330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/ein-letzter-ausflug-nach-mexico-city.html' title='Ein letzter Ausflug nach Mexico City'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXTOQk7RLHI/AAAAAAAAEU0/m_JXUg5ii5M/s72-c/Xochimilco+-+Kahlo+-+Trotzki+005.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2306363049506298359</id><published>2009-01-19T09:44:00.000-08:00</published><updated>2009-01-19T09:58:25.839-08:00</updated><title type='text'>Xochimilco - Museo Frida Kahlo - Museo León Trotsky</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/EinLetzterAusflugNachMexicoCity?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SXS2ypwPr6E/AAAAAAAAEUQ/uIm4aovXqXM/s160-c/EinLetzterAusflugNachMexicoCity.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" width="160" height="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/EinLetzterAusflugNachMexicoCity?feat=embedwebsite" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Ein letzter Ausflug nach Mexico City&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2306363049506298359?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2306363049506298359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2306363049506298359' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2306363049506298359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2306363049506298359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/xochimilco-museo-frida-kahlo-museo-len.html' title='Xochimilco - Museo Frida Kahlo - Museo León Trotsky'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SXS2ypwPr6E/AAAAAAAAEUQ/uIm4aovXqXM/s72-c/EinLetzterAusflugNachMexicoCity.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2383540842827103626</id><published>2009-01-18T11:55:00.001-08:00</published><updated>2009-01-20T08:01:52.132-08:00</updated><title type='text'>Eine Reise durch Baja California Sur</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am siebten Dezember flogen Julia und ich von Mexico City aus nach Guadalajara, wo am Tag darauf auch Daniel ankam. Von Guadalajara aus begannen wir unsere Reise in den Norden. Zuerst ging´s nach Mazatlán, einer Stadt an der Westküste Mexikos. Dort nahmen wir ein Schiff und fuhren über Nacht in den Staat Baja California Sur, zunächst nach La Paz. Danach ging es eine ganze Nacht lang mit dem Bus weiter in den Norden nach Guerrero Negro, von wo aus wir über San Ignacio und Mulegé in Etappen nach La Paz zurück fuhren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXON1iVylbI/AAAAAAAAEOQ/LJFZOXmWBiQ/s1600-h/Karte+Baja+California+003.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 341px; height: 255px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXON1iVylbI/AAAAAAAAEOQ/LJFZOXmWBiQ/s320/Karte+Baja+California+003.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292729937981248946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da Julia und ich beide krank waren verbrachten wir den ersten Nachmittag in &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Guadalajara &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;beim Arzt. Auf der Suche nach einer Praxis, die sonntagmittags geöffnet hat, landeten wir bei einem Doktor der Kette &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Farmácias Similares"&lt;/span&gt;, einer Apothekenkette, die Medikamente mit den Wirkstoffen der Originalpräparate selbst billiger herstellt. Zu diesen Apotheken gehört oft auch ein Arzt, der von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Farmácias Similares"&lt;/span&gt; finanziell unterstützt wird und der gegen eine geringe Gebühr von 25 Pesos (umgerechnet etwa 1,50 Euro) vor allem arme Patienten untersucht. Als wir die sogenannte "Praxis" betraten staunten wir nicht schlecht: Das Arztzimmer war ausgestattet mit nahezu nichts. Es gab zum Beispiel nur eine einzige Lampe um in Hals, Nase und Ohren zu leuchten. Dazu hatte der Arzt einen einzigen Aufsatz, den er kurz mit einem mit Desinfektionsmittel befeuchteten Wattebausch abwischte bevor er erst mir und später, nach der gleichen knappen Reinigungsprozedur, Julia in Hals und Nase leuchtete. Lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die verschriebenen Medikamente gekauft hatten wollten wir etwas essen gehen. Wir fanden ein gemütliches Café, das, wie auf dem Schild neben dem Eingang zu lesen stand, 1959 eröffnet worden war. Vielleicht waren es sogar noch die gleichen Männer von damals (die in den 1960ern vermutlich genauso in waren, wie das Café), die an den hinteren Tischen Domino spielten. Nachdem wir uns umgeschaut hatten war uns klar, warum es im Cafe so ruhig geworden war, als wir entraten: Wir waren die einzigen Mädchen unter dominospielenden Männern, die uns neugierig betrachteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später an diesem Tag erkundeten wir das historische Stadtzentrum und versuchten die Orte zu finden, die uns als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;impresionante &lt;/span&gt;beschrieben worden waren. Allerdings waren wir von den sogenannten Highlights etwas enttäuscht - so schön, wie im Reiseführer beschrieben, fanden wir die Altstadt von Guadalajara längst nicht. Um sieben Uhr abends hatten wir genug und gingen ins Bett um uns auszukurieren. Nach 14 Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück kam dann Daniel im Hotel an. Mit ihm waren wir an diesem Abend italienisch essen. Ich mag das mexikanische Essen wirklich gern, Julia auch, aber nach fünf Monaten hier sind selbst einfache Spaghetti mit Tomatensoße für uns eine ersehnte Sensation...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag machten wir dann das, was man wohl gemacht haben muss, wenn man im Land des Tequila studiert: Wir fuhren nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tequila&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Die kleine Stadt - nach der das Getränk übrigens benannt ist - ist etwa eine Busstunde von Guadalajara entfernt. Wir fuhren durch eine trockene, wüstenähnliche Landschaft, in der sich über Kilometer ein Agaven-Feld ans nächste reiht. Ein Deutscher namens Weber hat herausgefunden, dass sich der originale Tequila nur aus einer einzigen (von insgesamt über 100) Agaven-Sorten hergestellen lässt: Aus der Maguey-Agave. Einst hatten Einheimische durch Zufall entdeckt, dass das aus der blauen Agave gewonnene Getränk nach einiger Zeit eine schwummrig machende Wirkung auf den Organismus hat. Sie dachten, das Getränk sei ein Geschenk der Götter - erst viele Jahre später lehrten die spanischen Eroberer sie das Destillieren. Heute gibt es in Tequila mehr als 20 große Destillerien, die dafür sorgen dass es fast keine Arbeitslosigkeit in dieser Stadt gibt. Nachdem wir das hübsche historische Stadtzentrum angeschaut hatten machten wir eine Tequila-Tour. Wir fuhren an den Firmen der großen Marken vorbei zu einer Destillerie, in der uns die Herstellung des Tequila von der Pflanze bis zum fertigen Destillat erklärt und gezeigt wurde. Danach durften wir natürlich probieren. Mir wollten sie sogar die doppelte Portion Tequila andrehen, denn das Getränk wird von so ziemlich jedem Mexikaner als DAS ultimative Heilmittel für jede Krankheit angepriesen. Ich lehnte ab, weil ich Antibiotika nehmen musste - das stieß auf allgemeines Unverständnis. Die Tour war interessant. Zum Beispiel erfuhren wir, dass die blauen Agaven acht Jahre wachsen müssen, bis sie geerntet werden können. Die Stümpfe der Pflanzen, aus denen der Tequila hergestellt wird, wiegen dann zwischen 50 und 100 Kilogramm. Aus sieben Kilogramm Agave wird ein Liter Tequila gewonnen. Leider wird der richtig gute, der originale, keine Kopfschmerzen verursachende Tequila nicht nach Europa exportiert - er schmeckt wesentlich besser als der Sierra mit dem kitschigen Plastik-Sombrero, der bei uns verkauft wird. Es gibt hier sogar mindestens eine Tequilamarke, deren Flaschen nicht Außerlandes gebracht werden dürfen, nicht einmal einzeln als Geschenk für Verwandte oder Freunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am gleichen Abend fuhren wir von Guadalajara aus weiter in der Norden, nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mazatlán&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Morgens um sechs kamen wir dort an. Dachten wir jedenfalls, doch als wir drei Stunden später die Tickets für die Fähre nach La Paz kaufen wollten erfuhren wir vor den verschlossenen Toren des Hafens davon, dass Mazatlán in einer anderen Zeitzone liegt - der Unterschied zu Deutschland beträgt hier acht und nicht, wie zum Beispiel in Puebla, sieben Stunden. Wir deponierten unser Gepäck in einem Hotel, schauten uns das Stadtzentrum an und kamen um drei Uhr nachmittags zurück zum Hafen, denn zu dieser Zeit sollte das Schiff beladen werden. Von wegen... Hier musste wir zum ersten Mal auf unserer Reise so richtig lang warten. Das Schiff kam gegen fünf Uhr, bis wir an Bord gehen konnten vergingen weitere zwei Stunden. Wir hatten für umgerechnet 45 Euro Aufschlagzahlung eine Kabine für drei Personen gemietet und so verbrachten 13 entspannte Stunden an Bord des "Chihuahua Star" und kamen am nächsten Morgen halbwegs ausgeruht in der Baja California, in &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;La Paz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, an. Es war Daniel Geburtstag. Doch anstatt am Strand (wie geplant) verbrachten wir den Tag tagebuchschreibend in einem Café - es war einfach zu kalt zum baden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend wollten wir kochen. Um Essen einzukaufen suchten wir einen Supermarkt - kein leichtes Unterfangen dank einer für uns Europäer etwas seltsam anmutenden Art der Höflichkeit. Fragt man einen Mexikaner nach dem Weg und weiß er denselben nicht, so sagt er nicht etwa &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Entschuldigung, ich hab leider keine Ahnung"&lt;/span&gt;. Nein, er sagt zum Beispiel "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fünf Blocks geradeaus und dann rechts".&lt;/span&gt; Aus dem Tonfall hört der Einheimische heraus, dass der Gefragte keine Ahnung hat - wir unwissenden Fremden folgen jedoch der vermeintlichen, doch stets mit dem Brustton der Überzeugung vorgetragenen Wegbeschreibung - und landen regelmäßig im Sonstwo. Hier in Mexiko ist man nicht so direkt, zu sagen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich weiß nicht wo ein Supermarkt ist"&lt;/span&gt;. Es gilt sogar als unhöflich, wenn man das sagt. Tja, und da wir nicht aus dem Tonfall heraushören, ob eine Auskunft wahr ist oder nicht, verliefen wir uns bereits ungezählte Male. So auch an diesem Donnerstagabend. Frei nach dem Motto "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Geograph verläuft sich nicht, er erkundet"&lt;/span&gt; folgten wir den Wegbeschreibungen und liefen schnurstracks in die falsche Richtung. So wurde aus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Lass uns noch kurz zum Supermarkt gehen" &lt;/span&gt;eine dreistündige Odysee durch La Paz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag wollten wir mit dem Bus an einen Strand fahren. Das ging nicht, man sagte uns, alle Busse seien in der Werkstatt. Später erfuhren wir, dass wir die einzigen Fahrgäste gewesen wären und nur für drei Leute hatte der Busfahrer keine Lust zu arbeiten. Abends gingen wir - um Geld zu sparen - in ein billiges Restaurant - eine Sparmaßnahme, die uns unsere Mägen die ganze elfstündige Nachtbusfahrt nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Guerrero Negro&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; bereuen ließen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf unserer ganzen Reise durch Baja California wurden wir sehr oft von Militäs kontrolliert. Hintergrund ist folgender: Mexiko ist Hauptliferant für in den USA konsumiertes Marihuana und Kokain. 90 Prozent des verkauften Kokains kommt von Columbien über Mexiko ins Land - vieles davon über die einsamen Straßen der Baja California. Daher gibt es viele Militärposten, die Fahrzeuge anhalten und Ladung und Insassen kontrollieren. Allein auf unserer elfstündigen Busfahrt von La Paz nach Guerrero Negro mussten wir vier mal aussteigen, jedes Mal wurde alles Gepäck ausgeladen und wir standen, umzingelt von Soldaten mit Maschinengewehren und Strummasken, mitten in der Nach mitten in der Wüste und wurden durchsucht. An anderen Stopps stiegen Mitarbeiter der Migrationsbehörde ein und überprüften, ob auch kein Südamerikaner im Bus sitzt, der auf diesem Wege versucht, illegal in die USA zu gelangen. Mehrfach wurden wir auch unsanft wachgerüttelt, weil der Busfahrer Vollbremsungen einlegen musste, um Kühe auf der Straße nicht zu überfahren. Es war eine anstrengende Nacht und wir waren ziemlich am Ende als wir am nächsten Morgen ankamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guerrero Negro: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Hier dreht sich alles ums Whale-Watching; ansonsten is&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;t hier nicht mehr viel geboten. [...] Eine der etwas seltsameren Whale-Watching-Regelungen untersagt das Mitnehmen von &lt;/span&gt;mascotas &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Haustieren) - damit können nur die Wale gemeint sein... braucht man dafür wirklich ein Gesetz?"&lt;/span&gt; Das steht im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lonely planet&lt;/span&gt; über die kleine Stadt in der Wüste. Jedes Jahr paaren sich in einer Lagune in der Nähe hunderte kalifornische Grauwale und ziehen ihren Nachwuchs groß. Zwischen Dezember und März, so sagte man uns, verweilen die Wale bei Guerrero Negro und man kann sie vom Schiff aus beobachten. Julia, Daniel und ich waren am 15. Dezember vor Ort... nur leider waren die Walen noch nicht da. Wir hatten falsche Informationen, erst am 18. Dezember fangen die Wale-Watching-Unternehmen überhaupt an, auf´s Meer raus zu fahren und zu schauen, ob die Wale schon da sind. Whale-Watching geht erst richtig gut im Januar. Und so viele Leute hatten uns erzählt, ja, ja, das geht ab Mitte Dezember, auf jeden Fall... Wir waren ziemlich enttäuscht, vor allem weil wir mit unseren kaputten Mägen eine schreckliche, elfstündige Busfahrt in einem übervollen Reisebus auf uns genommen hatten um nach Guerrero Negro zu gelangen. Und der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;lonely &lt;/span&gt;hat Recht: In Guerrero Negro gibt es sonst überhaupt nichts zu machen oder zu sehen und wir verbrachten den halben Tag frustiert in einem Café und tranken magenberuhigenden Tee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Baja California Sur ist Wüste, eine raue, sonnenverbrannte Landschaft, in der sich ein Kaktus neben dem anderen gen Himmel reckt. Durch diese weite Einsamkeit fuhren wir von Guerrero Negro aus nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;San Ignacio&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, einem kleinem Dorf in einer Oase mit 2000 Einwohnern und ungefähr ebensovielen Dattelpalmen. Diese wurden vor Jahrhunderten zum ersten Mal von jesuitischen Missionaren angepflanzt - heute gibt es einen ansehnlichen Dattelpalmenwald. Ansonsten gab es in San Ignacio noch eine schöne alte Mission und sonst... nichts. Nicht einmal einen Bankautomaten. Und wir hatten gerade genug Bargeld für ein billiges Hotelzimmer, das wir uns mit Kakerlaken und anderen Tieren mit zu vielen Füßen teilen mussten, eine Suppe für jeden und den Bus nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Mulegé&lt;/span&gt;, wohin wir am nächsten Tag fuhren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXON2HVpRHI/AAAAAAAAEOY/TnTTkDzwLXk/s1600-h/BajaCalifornia0712-201208+011.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 357px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXON2HVpRHI/AAAAAAAAEOY/TnTTkDzwLXk/s320/BajaCalifornia0712-201208+011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292729947912750194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der nördlichen Hälfte der Baja California Sur gibt es eigentlich nur diese größeren Orte: Guerrero Negro, San Ignacio, Santa Rosalía (was wir ausliesen) und Mulegé. Zwischen diesen Orten verkehrt mehrmals am Tag ein Bus. Es gibt nur eine Busgesellschaft, die die Preise festlegen kann. Allerdings kauft man die Tickets meist gar nicht offiziell am Schalter, sondern inoffiziell direkt beim Busfahrer. So zahlt man etwas weniger, dafür wird aber erwartet, dass man schweigt. Denn wie man beobachten kann, wenn man genauer hinschaut: Der Busfahrer steckt das Geld in die eigene Tasche und teilt es später, irgendwo hinter dem Bus versteckt, mit der Ticketverkäuferin und den für´s Gepäck Zuständigen - an die Busgesellschaft wird die Information weitergegeben, der Bus sei ohne Gäste gefahren. Mitten in der Wüste bekommt das keiner mit und die Militärposten, die unterwegs ständig die Busse anhalten und Gepäck und Fahrgäste kontrollieren interessieren sich nicht für Fahrkarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In San Ignacio sagte man uns, der Bus nach Mulegé käme zwischen ein und zwei Uhr. Von wegen... Wir warteten fast drei Stunden am Busterminal (das nicht mehr war als ein  sonnenverbrannter Sandplatz am Straßenrand mit einem kleinen Supermarkt). Dort fanden wir ein nettes, kleines Hotel, ein Familienbetrieb in dem es sogar warmes Wasser gab und in dem wir mit Kreditkarte bezahlen konnten (es gab in Mulegé zwar einen Bankautomaten, doch er war außer Betrieb...) Am nächsten Tag machten wir einen Tagesausflug, der wirklich toll war: Wir fuhren zunächst auf eine Orangenfarm und aßen die besten Orangen, Mandarinen und Grapefruits &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ever&lt;/span&gt;. Dann ging es im Jeap über sandigsteinige Pisten weiter, vorbei an vielen, teils uralten Kakteen. Irgendwo in der Wüste machten wir dann Halt und unser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;guia &lt;/span&gt;erklärte uns die Pflanzen, welche Heilwirkung sie haben und wofür die alten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;indios &lt;/span&gt;sie benutz(t)en. Nach einer längeren Fahrt kamen wir schließlich an einer Ranch an, von der aus wir zu Fuß weiter gingen bis zu einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;canon&lt;/span&gt;, in dem wir Felszeichnungen von indios anschauten, die dort zwischen 1700 und 7000 vor Christus gelebt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den nächsten Tag verbrachten wir an zwei verschiedenen Stränden. Leider war es wieder zu kalt zum baden, aber es war trotzdem schön. Abends aßen wir &lt;span style="font-style: italic;"&gt;callos&lt;/span&gt;, irgendwelche Meerestiere - wir konnten bis heute nicht eindeutig rausfinden, was das jetzt genau war. Aber es war lecker und wir bekamen zur Abwechslung keinen Durchfall... Nach einer letzten Nacht in Mulegé fuhren wir dann zurück nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;La Paz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Auch dieser Bus lies mehrere Stunden auf sich warten und die Fahrt dauerte, dank Militärkontrollen und Pausen, knappe acht Stunden statt der angesetzten sechs... Spät abends kamen wir wieder in La Paz an, wo wir die beiden letzten Tage unserer Reise gemütlich am Strand relaxten. Daniel flog am 19. und Julia und ich flogen am 20. Dezember zurück nach Puebla. Auf dieser Reise stellten wir fest: In Mexiko reisen (jedenfalls außerhalb der überlaufenen Touristengebiete) heißt warten. In den 13 Tagen unserer Rundreise verbrachten wir insgesamt 14 Stunden an Busterminals bzw. im Hafen von Mazatlán. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2383540842827103626?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2383540842827103626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2383540842827103626' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2383540842827103626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2383540842827103626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/eine-reise-durch-baja-california-sur.html' title='Eine Reise durch Baja California Sur'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SXON1iVylbI/AAAAAAAAEOQ/LJFZOXmWBiQ/s72-c/Karte+Baja+California+003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3633217202433636491</id><published>2009-01-15T13:54:00.000-08:00</published><updated>2009-01-15T14:09:55.205-08:00</updated><title type='text'>Baja California: Guadalajara - Tequila - Mazatlán - La Paz - San Ignacio - Mulegé - La Paz</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/BajaCaliforniaDezember2008?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SVakOaTmSYE/AAAAAAAAEOE/O24oe-swZIQ/s160-c/BajaCaliforniaDezember2008.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/BajaCaliforniaDezember2008?feat=embedwebsite" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Baja California (Dezember 2008)&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3633217202433636491?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3633217202433636491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3633217202433636491' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3633217202433636491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3633217202433636491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/baja-california-guadalajara-tequila.html' title='Baja California: Guadalajara - Tequila - Mazatlán - La Paz - San Ignacio - Mulegé - La Paz'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SVakOaTmSYE/AAAAAAAAEOE/O24oe-swZIQ/s72-c/BajaCaliforniaDezember2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3920721198616200308</id><published>2009-01-13T17:32:00.000-08:00</published><updated>2009-01-13T18:32:08.119-08:00</updated><title type='text'>Africam Safari</title><content type='html'>&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AfricamSafariInPuebla?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SW1FH6_jnIE/AAAAAAAAEAw/Ong3MnKo_9Q/s160-c/AfricamSafariInPuebla.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" width="160" height="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AfricamSafariInPuebla?feat=embedwebsite" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Africam Safari in Puebla&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute war ich auf einer Safari. Ja, das geht auch in Puebla. Rund 15 Kilometer vor der Stadt wurde im Jahr 1972 ein Safari Park namens "Africam Safari" gegründet, in dem heute mehr als 3000 Tiere aus etwa 250 verschiedenen Arten leben. Man fährt hin und dann mit dem Bus durch die verschiedenen Sektoren: Von Botswana geht es über Uganda nach Kenya und nachdem man durch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Cielo de los Tigres&lt;/span&gt; (Der Himmel der Tiger) gefahren ist, kommt man zum Schluss nach Mombasa. Die Tiere leben mehr oder weniger "frei", das heißt: es gibt keine Käfige, innerhalb jeden Sektors können sich die Tiere frei bewegen. So kommt es dann auch, dass man schon mal fünf Minuten warten muss, weil ein Büffel den Bus beschnuppert oder ein Ruden Antilopen auf den Wegen liegt. Es war richtig interessant da, vor allem auch weil man in einem "normalen" Zoo nie so dicht an die Tiere rankommt. Wir sahen Tiger, Löwen, Giraffen, Nashörner, Affen... Afrikas Fauna in Puebla. Es war toll.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3920721198616200308?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3920721198616200308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3920721198616200308' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3920721198616200308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3920721198616200308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/africam-safari.html' title='Africam Safari'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SW1FH6_jnIE/AAAAAAAAEAw/Ong3MnKo_9Q/s72-c/AfricamSafariInPuebla.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-1358249679067917692</id><published>2009-01-10T09:32:00.000-08:00</published><updated>2009-01-10T09:39:38.807-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/BesuchVonJRnSilvesterreunionInMexiko?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh6.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SWaJnBAwhUE/AAAAAAAAD3o/RdKHptkVGgE/s160-c/BesuchVonJRnSilvesterreunionInMexiko.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/BesuchVonJRnSilvesterreunionInMexiko?feat=embedwebsite"&gt;Besuch von Jörn - Silvesterreunion in Mexiko&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-1358249679067917692?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/1358249679067917692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=1358249679067917692' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1358249679067917692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1358249679067917692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2009/01/besuch-von-jrn-silvesterreunion-in.html' title=''/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SWaJnBAwhUE/AAAAAAAAD3o/RdKHptkVGgE/s72-c/BesuchVonJRnSilvesterreunionInMexiko.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-7252146757230711820</id><published>2008-12-27T11:31:00.000-08:00</published><updated>2008-12-27T12:43:09.174-08:00</updated><title type='text'>Im Nationalpark Popocatépetl-Iztaccíhuatl</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaR4z6BDCI/AAAAAAAADdI/7xXy4v7rAAw/s1600-h/DSC05798.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaR4z6BDCI/AAAAAAAADdI/7xXy4v7rAAw/s400/DSC05798.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284571617958104098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 204); font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Èrase una vez... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es war einmal, zu der Zeit, als die Azteken noch das Land bevölkerten, ein Krieger. Der hielt um die Hand einer Königstochter an und diese wollte ihn gern zum Manne nehmen, doch vorher musste er noch ein Heer in den Kr&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ieg führen. Die Hochzeit sollte stattfinden, sobald der Krieger zurückkehrte. Doch dann wartete die Königstochter monatelang auf eine Nachricht von ihrem Gelieb&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ten, die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; nie kam. Und es entstand das Gerücht, er sei im Kampf gefallen. Der König fasste den Entschluss, seine Tochter einem anderen Mann zur Frau zu geben, doch die Prinzessin wollte keinen anderen und nahm sich das Leben. Als der Krieger tagsdarauf heimkehrte fand er nur noch den aufgebahrten Leichnam seiner Verlobten. Fassungslos hob er den toten Körper auf, trug ihn auf einen Berg und bettete ihn auf den Gipfel. Er zündete eine rauchende Fackel an und lies sich neben seiner toten Geliebten nieder. Die Götter, gerührt von der Trauer des einsamen Kriegers, deckten beide mit einer Schneedecke zu. Seitdem&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;, so erzählten sich die alten Azteken, wartet der Krieger darauf, dass seine Verl&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;obte wieder erwache. Und sie gaben ihm den Namen Popocatépetl, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 204);"&gt;"rauchender Berg"&lt;/span&gt;. Die Prinzessin nannten sie Iztaccíhuatl, was so viel bedeutet wie &lt;span style="color: rgb(204, 102, 204); font-weight: bold;"&gt;"schlafende Frau"&lt;/span&gt;. Bis h&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;eute wacht der Krieger mit seiner rauchenden Fackel an der Seite seiner geliebten Prinzessin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer das nicht glaubt, der komme nach Puebla und schaue genau hin: Immer wieder sieht man die Rauchsäule des Popocatépetl in den Himmel steigen. Und die schneebedeckten Gipfel des Vulkans Iztaccíhuatl sehen tatsächlich aus, wie die Silhouette einer schlafenden Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Popocatépetl, kurz "Popo", ragt majestätisch über Puebla Besonders vormittags sieht man ihn gut, dann taucht er überraschend vor einem auf, wenn man zu Fuß in eine Straße einbiegt oder mit dem Bus um die Ecke fährt. Plötzlich füllt die Sicht auf den Vulkan die ganze Straßenbreite aus. Oder man sieht seine Rauchsäule über den Dächern der Stadt. Wenn der Popo einen ganzen Straßenzug einnimmt wirkt er ganz nah, aber es sind doch einige Kilometer und da ein guter Teil der Strecke aus ungeteerten Feldwegen besteht, die dann gegen Ende hin zudem sehr steil nach oben führen, brauchten wir rund zwei Stunden als wir zum Popo fuhren - Caro, Julia, Paco, Wolfi, zwei seiner Freunde und ich. Pacos Eltern haben eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cabana&lt;/span&gt;, eine Hütte im &lt;span style="color: rgb(204, 102, 204); font-weight: bold;"&gt;Nationalpark Popocatépetl-Iztaccíhuatl &lt;/span&gt;und im November verbrachten wir ein Wochenende dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaR540PNkI/AAAAAAAADdY/pGXVBgEVbwY/s1600-h/038.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaR540PNkI/AAAAAAAADdY/pGXVBgEVbwY/s400/038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284571636455913026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Popocatépetl ist Teil eines Zwillingsvulkans im Hochland von Zentralmexiko. Die schlafende Frau an seiner Seite, der inaktive Vulkan Iztaccíhuatl, ist ein wenig niedriger als der Popo, der mit seiner momentanen Höhe von rund &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 204);"&gt;5.480 Metern &lt;/span&gt;einer der höchsten Vulkane der Welt ist. Viele Jahre hatte er geschlafen, doch vor 14 Jahren ist der Riese wieder erwacht. Ein Ausbruch im Dezember 1994 beendete eine circa 50 Jahre dauernde Ruhephase. Aufgrund der Nähe zu Mexico City und Puebla wird der Popocatépetl heute als sehr gefährlich eingestuft - daher ist er auch einer der am besten überwachten Vulkane der Welt. Auf dem Weg in den Nationalpark stand alle paar Meter auf Schildern und in neonfarbenen Lettern quer über die Straße geschrieben: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ruta de Evacuación"&lt;/span&gt;. Ein Ausbruch des Vulkans würde vermutlich sämtliche Dörfer am Fuße des Popos &lt;span style="font-style: italic;"&gt;a la chingada&lt;/span&gt; schicken (also zerstören), deren Bevölkerung sich bis zum heutigen Tag hartnäckig gegen jeden Umsiedelungsversuch zu Wehr setzte. Daher wurden etliche Vorkehrungen für den Fall der Fälle getroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man darf sich dem Krater des Popo nicht nähern, weiter unten am Berg, gibt es jedoch (Touristen-)Holzhüttendörfer. Wir kamen abends dort an, Paco und Wolfi auf ihren Motocross-Motorrädern und wir anderen im Auto. Allerdings hatte sich schnell herausgestellt, dass Motocross-Maschinen für die steilen, sandigen Pisten wensentlich tauglicher waren als das Auto - wir schafften es gerade so, mit rauchendem, stinkenden Motor zur Hütte von Pacos Eltern. Später in dieser Nacht liefen wir zu einem Aussichtspunkt und zum ersten Mal konnten wir nicht den Vulkan von Puebla aus, sondern Puebla vom Vulkan aus betrachten. Das hatte ich mir schon lange gewünscht, nicht nur als Geografin fasziniert mich der Vulkan - ich musste dort einfach unbedingt hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag erkundeten wir die Gegend - ich saß dieses Mal zu meiner übergroßen Freude jedoch nicht im Auto, sondern hinten auf Pacos Motorrad und war total glücklich: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 204);"&gt;Motocross&lt;/span&gt; fahren am Popocatépetl - etwas Besseres hätte ich mir für dieses Wochenende nicht vorstellen können. Da war es mir auch egal, dass das Wetter nicht mitspielte und wir dank bedecktem Himmel nur ganz früh morgens Aussicht auf den Krater des Popo hatten. Am Vormittag fuhren wir zuerst zu einer jesuitischen Einsiedelei. Den Weg dorthin wiesen uns Schilder mit der Muschel des Jakobswegs, der offensichtlich auch durch die höchsten Gebirge Mexikos führt. Die Einsiedelei war sehr schön, zwischen kleinen Kapellen und plätschernden Brunnen hatten wir eine unvergleichliche Aussicht auf das waldbedeckte Vulkangebirge. Danach fuhren wir zum &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 204);"&gt;Paso de Cortez&lt;/span&gt;, einem Pass zwischen den Gipfeln des Popocatépetl und der Iztaccíhuatl. Von diesem Pass aus hätten wir eine wunderbare Aussicht auf den rauchenden Krater des Popo gehabt und bestimmt ganz tolle Fotos machen können, wenn, ja, wenn der Himmel nicht komplett bewölkt gewesen wäre...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Pass aßen wir an einem mit einer pinken Plastikfolie überdachten Stand &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204); font-style: italic;"&gt;Quesadillas de Huitlacoche&lt;/span&gt;, Tortillas aus blauem Mais, gefüllt mit Käse, Kürbisblüten und Huitlacoche, also Pilzen, die an Maispflanzen wachsen und die hier in Mexiko als Delikatesse gelten - zurecht, meiner Meinung nach, denn trotz eines sehr eigenen Geschmecks schmeckt Huitlacoche ausnehmend gut. Nach dem Essen fuhren wir dann über die sandigen Pisten bzw. querfeldein weiter hoch bis zu einem Parkplatz, von dem aus man in einem mehrstündigen Marsch den inaktiven Vulkan Iztaccíhuatl besteigen kann. Dazu hatten wir jedoch nicht die Zeit und vermutlich sowieso auch nicht die Kondition. In einer Höhe von über 4000 Metern geht einem sehr schnell die Luft aus, die Lungen schmerzen schon bei leichter Anstrengung und mir war leicht schwindelig - und das obwohl ich bereits vier Monate in einer Höhe von 2300 Metern gelebt hatte (so hoch liegt Puebla). Wir liefen bis zu einem Aussichtspunkt, etwa auf der Höhe der Baumgrenze, von dem aus wir vom Popo NICHTS sahen, dafür aber umso mehr von der rauen, stillen und einsamen Landschaft, die ich sehr schön fand. Damit war unser Wochenendausflug leider schon wieder zu Ende und wir mussten zurück nach Puebla. Es war ein kurzes Wochenende, doch ich hatte mir damit einem Traum erfüllt. Ein Trip zum Popocatépetl war eines der Dinge, die ich hier in Mexiko unbedingt machen wollte. Und ich war da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaTGqWPuHI/AAAAAAAADdg/Zutsto1Vmw4/s1600-h/099.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaTGqWPuHI/AAAAAAAADdg/Zutsto1Vmw4/s400/099.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284572955421948018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-7252146757230711820?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/7252146757230711820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=7252146757230711820' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/7252146757230711820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/7252146757230711820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/12/im-nationalpark-popocatpetl-iztacchuatl.html' title='Im Nationalpark Popocatépetl-Iztaccíhuatl'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SVaR4z6BDCI/AAAAAAAADdI/7xXy4v7rAAw/s72-c/DSC05798.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3697437905715409839</id><published>2008-12-01T13:25:00.000-08:00</published><updated>2008-12-01T13:26:11.652-08:00</updated><title type='text'>Menschen &amp; Fiestas</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MenschenFiestas#"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/STRShlZaz8E/AAAAAAAADcg/x2RDjuUovLg/s160-c/MenschenFiestas.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MenschenFiestas#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Menschen &amp;amp; Fiestas&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3697437905715409839?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3697437905715409839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3697437905715409839' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3697437905715409839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3697437905715409839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/12/menschen-fiestas.html' title='Menschen &amp; Fiestas'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/STRShlZaz8E/AAAAAAAADcg/x2RDjuUovLg/s72-c/MenschenFiestas.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3382048034540592902</id><published>2008-11-27T11:19:00.000-08:00</published><updated>2008-11-27T12:28:04.508-08:00</updated><title type='text'>Im Parque Nacional Popocatépetl-Iztaccíhuatl</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/ImParqueNacionalPopocatPetlIztaccHuatl#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SS74BTUUc3E/AAAAAAAADVY/lnouoKX6xx8/s160-c/ImParqueNacionalPopocatPetlIztaccHuatl.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/ImParqueNacionalPopocatPetlIztaccHuatl#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Im Parque Nacional Popocatépetl-Iztaccíhuatl&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3382048034540592902?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3382048034540592902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3382048034540592902' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3382048034540592902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3382048034540592902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/11/im-parque-nacional-popocatpetl.html' title='Im Parque Nacional Popocatépetl-Iztaccíhuatl'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SS74BTUUc3E/AAAAAAAADVY/lnouoKX6xx8/s72-c/ImParqueNacionalPopocatPetlIztaccHuatl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6915632380220815676</id><published>2008-11-15T20:56:00.000-08:00</published><updated>2008-11-21T12:24:01.781-08:00</updated><title type='text'>Wenn ganz Mexiko zum Leben erwacht - Oder: Der Día de los Muertos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuTCH9dsI/AAAAAAAADHs/-e-hdNDjdws/s1600-h/100_0437.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 226px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuTCH9dsI/AAAAAAAADHs/-e-hdNDjdws/s400/100_0437.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269403206034486978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Mexikaner liebt es zu feiern, er liebt die &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Fiestas&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Alles ist ein Grund, sich zu treffen; jeder Vorwand berechtigt, zu feiern. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"An wenigen Ort&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;en der Welt kann man ein Schauspiel erleben, das dem einer religiösen &lt;/span&gt;Fiesta &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in Mexiko gleichkommt: m&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;it ihren heftigen, spröden, reinen Farben, Tänzen, Zeremonien, Feuerwerken, ungewö&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;hnlichen Trac&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;hten und unerschöpflichen Kaskaden von Überraschungen, mit ihren Früchten, Süßigkeiten und allerlei Gegenständen, die man in solchen Tagen auf Plätzen und Märkten verkauft." &lt;/span&gt;So beschreibt Octavio Paz die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiestas &lt;/span&gt;in seinem eigenen Land.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Auf einer mexikanischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiesta &lt;/span&gt;wird jeder Begriff von Ordnung im Tequila ertränkt und alles wirbelt durcheinander - Farben, Geschrei, Gelächter, Schimpfwörter, ... Es geht um Teilhabe, darum, dass &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;die Zeit stehen bleibt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; und in der Gegenwart verharrt - und sei es nur für eine Nacht. Vergangenheit und Zukunft werden eins oder sind vielleicht auch einerlei - was zählt ist der Moment. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Die Teilnehmer der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiesta&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;", &lt;/span&gt;so &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Octavio Paz&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"verlassen ihren sozialen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; und menschlichen Rang und werden zu lebendigen, wenn auch vergänglichen Rollenträgern." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich hatte die Chance, an einer mexikanischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fi&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;esta &lt;/span&gt;teilzunehmen, die für mich die bisher ungewöhnlichste &lt;span&gt;aller &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiestas&lt;/span&gt; war: Der &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Día de los Muerto&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;s&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Der deutsche Feiertag "Allerseelen" wird am gleichen Tag gefeiert und doch könnte das Feiern nicht unterschiedlicher sein. Dort viel grau in grau, windgeschützte Kerzen auf kalten Friedhöfen, andächtiges Lauschen der Messe, Feierlichkeit, Ruhe, Besinnlichkeit - hier in Mexiko Mariachi auf dem Friedhof, Blumenmeere, fröhliches Durcheinander. Singend und Bier trinkend stehen die mexikanischen Familien vor überreich geschmückten Gräbern, manche sind traurig, die meisten nicht. Lachen schallt über den Friedhof, kein kleines verstohlenes &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Lachen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, nein, viele Menschen haben Spaß. Und ich bin fasziniert, denn ganz ehrlich: Wann lacht sich schon mal einer ungeniert auf dem Friedhof schlapp? Allerseelen verbinde ich mit Stille und Einkehr. Also, wenn ich überhaupt irgendetwas damit verbinde. Allerseelen war für mich nie ein bedeutendes Fest. Doch hier ist es genau das: Eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiesta&lt;/span&gt;, auf die der Mexikaner sich vorbereitet, auf die hingearbeitet wird. Es ist eine ganz besondere Fiesta, eine, die erwartet wird - und zwar schon von den Kleinsten. Die Mexikaner haben eine grundlegend andere Vorstellung vom Tod als wir Deutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mexikanische Einstellung zum Tod hat eine lange &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Tradition&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Schon die alten Völker (Olmeken, Maya, Tolteken, Azteken) beschäftigten sich intensiv damit. Für sie war der Tod nicht so unbedingt wie für uns heute. Er war kein Ende an sich, sondern eine Phase im unendlichen Kreislauf von Leben, Sterben und Wiederauferstehung. Erst der eindringende Katholizismus hat diese Vorstellung überformt und Mexiko radikal verändert. Doch so sehr sich die "alte" und "neue" Religion auch unterschieden - beide Haltungen haben etwas gemeinsam: Der Tod bedeutet neues Leben - irgendwann -, er ist ein Durchgang in eine andere Zeitlichkeit. Leben und Tod, - darauf weist Octavio Paz hin -, sind nicht autonom, &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;niemals zu trennen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, sondern zwei Seiten einer Medaille. Das Eine existiert nicht ohne das Andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund scheint es gar nicht so verwunderlich, dass in der Vorstellung vom Tod wenigstens ein Teil des alten Glaubens die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;conquis&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ta &lt;/span&gt;des Katholizismus &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;überlebt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;hat - bis heute! Und während in vielen modernen Industriegesellschaften das Leben voranschreitet als gäbe es den Tod überhaupt nicht, geht der Mexikaner damit um - auf seine ganz eigene, mexikanisch bunte, traurige und gleichzeitig fröhliche Art und Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuSvYM9cI/AAAAAAAADHk/oI521WIcK4g/s1600-h/111.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuSvYM9cI/AAAAAAAADHk/oI521WIcK4g/s400/111.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269403201002337730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Tod ist im mexikanischen Alltag sehr &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;präsent&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Er ist furchtbar, wenn er eintritt; traurig in der Phase der Trauer; Ende des irdischen Lebens und doch nicht das Ende von allem. Der Mexikaner hat keine Angst. Im Gegenteil: er foppt den Tod, hänselt ihn, spielt damit, lacht ihn aus. Und im Oktober lässt er ihn Einzug halten in Häuser und Geschäfte. Dann finden sich an jeder Ecke Skelette, Totenköpfe aus Zucker, Särge aus Schokolade mit Skeletten darin, die Tequilaflaschen in der Hand halten oder eine Zigarette - der Tod ist süß, das soll auf diese Weise veranschaulicht werden. Der Tod ist süß und die Geister der Toten sind keine Schreckgespenster - im Gegenteil: Lebende und Toten stehen in gutem Kontakt. Die Verbindung bricht in der mexikanischen Vorstellung nie wirklich ab: Jeder kann hin und wieder zur Seele eines Verstorbenen Kontakt aufnehmen. Und ein Mal im Jahr erwacht ganz Mexiko wieder zum Leben - in den Tagen des &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Día de L&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;os Muertos&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Und der Ausdruck "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;GANZ &lt;/span&gt;Mexiko" ist hier auch ganz wörtlich zu verstehen. Denn ein Mal im Jahr, in den Tagen um den ersten November, kehren die Seelen der Toten zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das wird gefeiert: An der Uni hatten wir ab Mittwoch keine Vorlesungen mehr - stattdessen gab es Altar-Wettbewerbe auf dem &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Camp&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;us&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; unter dem Motto `Wer macht den schönsten Altar?` Auch Montag und Dienstag hatten wir unifrei. Da war der Día de los Muertos zwar längst rum - aber wie gesagt: Der Mexikaner liebt das Feiern. Und wenn ein Feiertag auf´s Wochenende fällt, dann - so steht es in der Verträgen der Professoren - wird eben an den Wochentage darauf gefeiert und alle haben frei. Viva México! Viva! Viva!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuTudlDBI/AAAAAAAADH0/DHKf1SYNWjE/s1600-h/120.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuTudlDBI/AAAAAAAADH0/DHKf1SYNWjE/s400/120.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269403217936321554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Mexikaner machen ein &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204); font-weight: bold;"&gt;Volksfest &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;aus Allerseelen - (Jahr-)Märkte auf den Straßen, Musik auf den Friedhöfen, Festessen in den Häusern. &lt;span&gt;Es sind höchst lebhafte Tage: einer für tote Kinder, einer für Unfallopfer, einer für alle Toten, ... Die Einstellung de&lt;/span&gt;&lt;span&gt;r Mexikaner zum Tod und zu den Toten äußert sich in diesen Tagen in jahrhundertealten Ritualen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Wir waren in &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Huaquechula&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, einem kleinen, unterentwickelten Dorf, etwa zwei Busstunden von Puebla entfernt. Dort ist sind Pferde wirklich nohc Transportmittel und der Día de los Muertos wird sehr traditionell gefeiert. Die &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;orangefarbenen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt; Blütenblätter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, die vor den Eingängen der Häuser verstreut werden, weisen nicht nur den Seelen der Toten den Weg. Viele Familien rücken die Möbel zur Seite, öffnen ihre Häuser und geben den Blick frei auf eigens für diese Fiesta errichtete Altäre, mit denen sie ihren Verstorbenen gedenken und über die sie ihren Toten den Weg zurück nach Hause eröffnen. Jeder ist eingeladen einzutreten und zu verweilen. Für uns gab es viel zu sehen: In Huaquechula waren die Altäre sehr traditionell, mit viel weißem Stoff, Engelchen, langen Kerzen. In Puebla sahen wir auch ganz andere Altäre in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Casa de la Cultura&lt;/span&gt;, im Haus der Kultur. Dort waren der Gestaltung keine Grenze gesetzt: traditionelle Altäre fanden sich neben modernen. Errichtet waren sie für die unterschiedlichsten Menschen. Es gab &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Altäre &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;für Azteken, für den Kriegsgott, für die ersten Telefonisten Mexikos, für Schauspieler, Musiker, Komponisten, für Sanitärer, für die Opfer des Studentenmassakers vom 2. Oktober 1968, für Papst Johannes Paul den II., für Emilio Zapata, für Pixel, für entführte Frauen und für viele mehr. Gemein war allen Altären eines: Das Essen, das darauf angerichtet war. Die Familien stellen Gerichte für die Toten bereit, meist das Lieblingsessen der Verstorbenen, aber auch Früchte, Süßigkeiten, Zigaretten, Bier, Tequila, ... Wenn die Lebenden später das Essen essen stellt sich eine Verbindung zur Seele der Verstorbenen her. In Huaquechula gab es dann noch Essen für alle. Jeder, der in ein Haus kam, um den Altar zu besichtigen, wurde eingeladen zu bleiben. In den Hinterhöfen waren große Tafeln errichtet und jeder bekam etwas zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuR0SuCmI/AAAAAAAADHU/8FO7x5bmePY/s1600-h/030.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuR0SuCmI/AAAAAAAADHU/8FO7x5bmePY/s400/030.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269403185141647970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Viele Familien sparen das ganze Jahr über, nur um in diesen Tagen einen Altar errichten zu können und das ganze Dorf und alle Zugereisten zum Essen einzuladen. Das Bild dieser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiesta &lt;/span&gt;ist gezeichnet vom &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Übermaß &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;- an Früchten, Broten, an weißem Stoff und an Blumen, vor allem an Blumen. Es scheint eine rituelle Verschwendung von Gütern zu sein, die die Familien mühevoll das ganze Jahr angesammelt haben. Es ist vielleicht Verschwendung und doch kann ich nicht schreiben, es sei Vergeudung. Octavio Paz:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Ja man kann sozusagen an der Zahl und am Aufwand unserer Feste unsere Armut ermessen. Die reichen Länder haben ihrer nur wenige. Es fehlt ihnen an Zeit und an Stimmung und außerdem sind sie gar nicht notwendig. [...] Doch wie könnte ein armer Mexikaner ohne diese zwei, drei Fiestas jährlich leben, die sein Elend und seine Sorgen aufwiegen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist der einzige Luxus."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Am Sonntag waren wir auf dem &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Panteón Municipa&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;l&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, dem städtischen Friedhof Pueblas. Bereits am Freitag haben Caro, Yaneli und ich den Friedhof zum ersten Mal besichtigt. Und was wir sahen war schön. Nichts ist da mit deutscher Ordentlichkeit und nichts in Reih und Glied: Es herrscht ein Durcheinander von individuellen Gräbern, manche reich verzierte kleine Schlösser, andere nicht mehr als ein Erdhügel, auf dem alte Blechdosen als Blumenvasen stehen. In vielen Gräbern liegen mehrere Menschen, bis zu acht vor einander in die Erde gerammte Kreuze habe ich gezählt. Es war schön. Wir haben den Menschen bei ihren Vorbereitungen zugeschaut und&lt;/span&gt;&lt;span&gt; waren am Sonntag also auf &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Blumenteppiche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; gefasst - nicht jedoch auf einen großen Markt und soooooo viel Andrang. Vor den Toren des Friedhofs hatten viele Händler ihre Stände aufgebaut. Es gab einfach alles: Blumen, illegal gebrannte CDs (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;CDs piratas&lt;/span&gt; genannt), Kleidung, Süßigkeiten und jede Menge typisches Straßenessen. Als Caro und ich nach ausgiebigem Schauen und Probieren den Friedhof betreten wollten &lt;/span&gt;&lt;span&gt;staunten wir nicht schlecht: Ein- und Auslass wurde geregelt, so viel war da los. Gleich hinter dem Eingang prangte ein überdimensionales Schild mit der Aufschrift: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Alkohol und Essen verboten"&lt;/span&gt;. Darunter fand sich ein Stand der Stadt an dem Wasser ausgeschenkt wurde - und Bier. Überall waren Menschen dabei zu putzen, Berge von Blumen zu schleppen, Gräber zu schmücken und teilweise neu zu streichen. Familien standen um die Gräber - manche andächtig, andere grölend vor Lachen. Caro und ich waren in all dem Treiben die einzigen offensichtlichen Ausländer. Doch zum ersten Mal fielen wir nicht auf. Die Menschen waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Niemand hat uns beachtet. Und so konn&lt;/span&gt;&lt;span&gt;ten wir still teilhaben und eine richtig mexikanische &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fiesta &lt;/span&gt;erleben, die irgendwie gewöhnungsbedürftig, jedoch rein und &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;authentisc&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; war - auf jeden Fall &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;merk&lt;/span&gt;würdig&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuSKbk8kI/AAAAAAAADHc/J3jHPVZuiFc/s1600-h/028.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuSKbk8kI/AAAAAAAADHc/J3jHPVZuiFc/s400/028.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5269403191084380738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;"An wenigen Orten der Welt kann man ein Schauspiel erleben, das dem einer religiösen Fiesta in Mexiko gleich kommt." &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich denke Octavio Paz hat recht. Und ich liebe die mexikanischen Fiestas, ihre Gerüche, ihren Lärm, ihre Farben, das fröhlich-aufgekratzte Chaos. Ich schaue mit dem Blick einer Fremden, für mich ist alles neu - und gerade in diesen Tagen schien mir manches gewöhnungsbedürftig. &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Ich werde immer wieder überrascht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Während des Día de Los Muertos waren es vor allem meine eigenen Gedanken über den Tod, die mich überraschten. Der Mexikaner geht ganz anders damit um, als ich es bisher kannte. Und vielleicht - das ist meine Meinung - vielleicht hat er den besseren Weg gewählt, Meilen entfernt vom Wegsperren des einen Gedankens, der sich dauerhaft niemals und aus keinem Leben wegsperren lässt. Sterben scheint einfacher zu sein in Mexiko. Und mir fiel etwas ein, was ich versuchen werde, für immer zu behalten: Der Tod ist gar nicht so schrecklich, weil er so ist - sondern weil wir ihn dazu machen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6915632380220815676?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6915632380220815676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6915632380220815676' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6915632380220815676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6915632380220815676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/11/wenn-ganz-mexiko-zum-leben-erwacht-oder.html' title='Wenn ganz Mexiko zum Leben erwacht - Oder: Der Día de los Muertos'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SSCuTCH9dsI/AAAAAAAADHs/-e-hdNDjdws/s72-c/100_0437.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-4255317399070503940</id><published>2008-11-12T17:49:00.001-08:00</published><updated>2008-11-15T08:47:22.446-08:00</updated><title type='text'>Urlaub im Urlaub in Yucatán und Quintana Roo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Professoren hatten mir zwei Wochen frei gegeben - während des Semesters. Viva México! Viva! Viva! Roland und ich haben die Zeit genutzt um den Süden Mexikos zu erkunden - ich hab Urlaub in meinem großen, sechs Monate dauernden Urlaub gemacht.&lt;br /&gt;Zuerst waren wir in Palenque im Dschungel. Nach drei Tagen kehrten wir dann zurück in die Zivilisation. Nachts um halb zwölf nahmen wir von Palenque aus den Bus in Richtung Norden, nach &lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mérida&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Wir fuhren die ganze Nacht und wurden nur ein Mal geweckt - von Soldaten, die an einem Grenzposten mit ihren Waffen in Händen den Bus durchsuchten nach was auch immer. Das war komisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens gegen halb neun kamen wir in Mérida am Busbahnhof an. Um neun hatten wir unser Zimmer in einer sehr gemütlichen Jugendherberge mit schönem Innenhof und Hängematten und wussten noch nicht so richtig, was wir mit dem Tag anfangen sollten. Und plötzlich ging alles ganz schnell: Ein Touri-Guide fragte uns, ob wir nicht Lust hätten auf eine Schnorcheltour, in fünf Minuten würden sie abfahren und es seien noch zwei Plätze frei. Dann sind wir gerannt. Und innerhalb von fünf Minuten, nachdem wir unser Zimmer auf der Suche nach Badesachen in ein Schlachtfeld verwandelt hatten, saßen wir im Auto. Auf dem Weg zu den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cenotes&lt;/span&gt;, den Höhlen, in denen wir schnorcheln wollten, erklärte uns unser guide alles mögliche über Mérida und die Halbinsel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mérida, einst die bedeutende Maya-Stadt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;T´Hó&lt;/span&gt;, ist die Hauptstadt des Staates Yucatán. Zwar haben die spanischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;conquistadores &lt;/span&gt;nach der Eroberung Mexikos die Stadt und das Umland überformt, jedoch sind die kulturellen Wurzeln bis heute sichtbar: Auf dem Weg zu den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cenotes &lt;/span&gt;fuhren wir durch Dörfer und vorbei an von Palmblättern bedeckten, weiß getünchten und nahezu ausschließlich mit Hängematten "möblierten" Maya-Häusern. Nach wie vor gibt es in und um Mérida eine relativ große autochthone Bevölkerung. Später an diesem Tag waren wir dann in einem Maya-Restaurant essen. Es gab ein typisches Gericht: Hähnchen mit einer speziellen Gewürzmischung, deren Namen ich mir keine zwei Sekunden lang merken kann und dazu Reis und Gemüse. Zunächst jedoch erfuhren wir noch mehr über die Gegend und die Entstehung der rund 3000 Höhlen, die es auf der Halbinsel gibt: Vor etwa 65 Millionen Jahren knallte ein Meteorit auf den heutigen Staat Yucatán und hinterließ einen Krater, dessen Durchmesser angeblich 284 km beträgt. Laut unserem guide (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;quien sabe&lt;/span&gt;, ob das stimmt, klingt jedenfalls spannend...) war das Gestein der weit verteilten Meteorit-Brocken schwerer als das Gestein der Halbinsel, daher sanken die Bruchstücke langsam ab und formten so das weitläufige Höhlen-System. Wie auch immer, es gibt über 3000 &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cenotes &lt;/span&gt;in Yucatán und viele davon sind kleine Paradiese für Schorchler und Taucher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Höhle, in der wir waren, lag nicht weit unter der Erdoberfläche. Über eine Leiter kletterten wir hinunter. Und während aufgeschreckte Fledermäuse um unsere Köpfe schwirrten sprangen wir mit unserer Schnorchelausrüstung ins bodenlose Schwarze, das war vielleicht unheimlich. Aber nach kurzer Zeit hatten unsere Augen sich an die Lichtverhältnisse gewöhnt und mit einer Lampe konnten wir den Grund des Wasserbeckens und Fische sehen. Leider schwammen im Wasser überall Fledermaus-Exkremente, die mir einen Ausschlag am ganzen Körper beschert haben. Das war nicht so der Brüller.&lt;br /&gt;Die zweite Höhle war offen und sehr schön, mit vielen Stalagmiten und Stalaktiten und Wurzeln, die durch die Decke bis ins Wasser reichten. An einer Seite war die Grotte laut unserem guide über 200m tief und der Beginn eines weit verzweigten Höhlen-Netzes. Auch das war mir unheimlich, da blieb ich lieber im Nichtschwimmerbereich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;Chichén Itza&lt;/span&gt;, die bekannteste und am besten erforschte Maya-Ruinen-Stadt. Ich hatte mich sehr darauf gefreut und wurde dann leider etwas enttäuscht: Chichén Itza war überfüllt mit Touristen und mit Händlern, die ihr Kunsthandwerk als das Beste der Welt anpriesen und die uns mit ihrem &lt;em&gt;"One Dollar, one Dollar, it´s cheap"-&lt;/em&gt;Geschrei ziemlich auf die Nerven gingen. Chichén Itza ist vor allem auch bekannt für die mathematische Perfektion, mit der die Stadt errichtet wurde. Leider haben wir davon nichts gesehen, weil die Pyramiden alle abgesperrt waren. Wir konnten nicht hochsteigen und so fehlt uns leider der Gesamteindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zwei Stunden hatten wir genug und sind weiter gefahren nach &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;Tulum&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Und dort fanden wir uns in einer Postkarte wieder, jedenfalls kam es mir so vor. Doch was mir plötzlich mit gefühlten 40°C vor den Kopf knallte war keineswegs eine Postkarte, sondern volle, echte, türkisblaue, natürliche Natur. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wow! &lt;/span&gt;kann ich zu Tulum nur sagen - der Strand weißer als weiß, der Sand feiner als fein, das Wasser türkisgrüner als türkisgrün. Einfach schön. Und erst die Maya-Ruinen am Strand - weltweit einzigartig, das sind sie tatsächlich. Und mitten drin: Roland und ich am Strand faulenzend, im Hostel Spaghetti kochend, Kokosnüsse von der Palme pflückend, Kokosnüsse essend, einen Schnorcheltrip machend - ja der war besonders wow. Über Wasser das Strandparadies mit den herausragenden Ruinen, unter Wasser ein ganz eigenes Paradies: tierhandlungsschaufenstertauglich bunte Fische, Einsiedlerkrebse, Seesterne und Korallen, jede Menge Korallen. Vor der Küste Mexikos schlängelt sich das zweit größte Korallenriff der Welt durch den weißen Sand, klar, dass wir vom Schnorcheln sofort süchtig wurden und es immer wieder und wieder gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Stunden um Stunden fröhlichen Faulenzens verliesen wir unser Strandparadies und machten uns auf den Weg zu den Ruinen. Wir mussten zehn Minuten laufen und diese entwickelten sich innerhalb kürzester Zeit zu wirklich verrückten zehn Minuten. Massen von Stechmücken fielen über uns her wie eine Meute, die Blut geleckt hat. Und das haben sie wohl auch, jedenfalls hatte mein Streuselkuchen-Stil sich nach der Mücken-Attacke auf Arme, Gesicht und Schultern ausgebreitet. Also sind wir gerannt und aus den gefühlten 40° wurden 45°. Mindestens. Für die Ruinenstadt hat es sich jedoch gelohnt (naja, das kann ich so voller Überzeugung jedenfalls jetzt sagen, wo es nicht mehr juckt). Doch weiß ich nicht, was mich mehr faszinierte, die wirklich schönen Ruinen - oder ihre Lage am vielleicht noch schöneren Meer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war außer den Moskitos noch etwas anderes ganz und gar nicht postkartenreif im paradiesischen Tulum: Unser Zimmer. Für 300 pesos die Nacht wohnten wir in einem Loch, fast so groß wie das Bett, das darin stand. Eben jenes Bett war angeschimmelt und über die widerlichen Laken soll hier lieber der Mantel des Schweigens gebreitet werden. Jedenfalls fanden wir drei Tage ausreichend und fuhren weiter nach Playa del Carmen. Dort hatten wir allerdings keine Lust zu verweilen. Am traumhaft schönen Strand drängte sich ein mettwurstfarbener Hotelklotz an den nächsten und viel zu viele Touristen auf viel zu wenig Raum fläzten am viel zu bebauten Strand - auf diese Art Sardinendosenurlaub verzichteten wir gerne und flohen per Fähre nach Cozumel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Cozumel &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;ist die größte Insel des Landes, rund sieben Kilometer vor der Küste Mexikos. Es war Hurricane-Zeit als wir dort waren und so hielten wir es für angebracht uns über das Wetter zu informieren. Leider kein leichtes Unterfangen in dieser Gegend. Zwar kommt in den Nachrichten jeden Abend der Wetterbericht, verlassen kann man sich jedoch darauf nicht. Einheimische haben uns gesagt, dass das Wetter in der Karibik Mexikos unmöglich vorauszusagen sei. Und im Wetterbericht bekommt der leichtgläubige Tourist gerne mal Bilder vom letzten Jahr gezeigt. (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;... Mexiko! ...&lt;/span&gt;) Nur auf die Hurricane-Vorhersage kann man sich verlassen, die Hurricanes werden auf ihrem langen Weg von der Küste Afrikas nach Mexiko beobachtet, ein ausgereiftes Frühwarnsystem schreckt zur Not alle auf und über ein ausgeklügeltes System kann wenn nötig die ganze gefährdete Zone evakuiert werden. Wir fanden, es sei gut das zu wissen. Gebraucht haben wir diese Infos jedoch zum Glück nicht - dafür hatten wir in diesen Tagen (statt des angesagten Sonnenscheins) jede Menge Regen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cozumel gilt als Urlaubs-Paradies mit mexikanischem Herzen und einer karibischen Seele. Mein erster Gedanke, als wir an Land gingen, war: Wir sind auf dem Mallorca der US-Amerikaner. Was wir schon in Playa del Carmen gefunden hatten, fanden wir hier wieder: Hotel an Hotel bis vor ans Meer. Geschenkshop an Geschenkshop und vor jedem Laden mindestens zwei Verkäufer, die ausschließlich dazu da sind &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"good price, good price" &lt;/span&gt;zu brüllen und Kunden in den Laden zu zerren. Alle Preise waren in US-Dollar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück hatten wir in Tulum von zwei netten Jungs einen Hoteltipp bekommen: Das Tamarindo - eine Oase hinter weiß getünchten Mauern mit einem grünen Garten, einer schönen Terrasse und einem noch schöneren Zimmer mit XXL-Bett, gelb-gefliestem Bad und einer kleinen Küche. Das war toll. Gleich nebenan war ein kleines Restaurant, ein winziger Familienbetrieb, in dem es sehr billig fangfrischen Fisch gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag stellten wir dann fest, dass man ohne Auto auf der Insel nicht viel machen kann - der einzige, vom Hotel aus zu Fuß erreichbare "Strand" war übersät mit Glasscherben und komischen Menschen. Unter Wasser war nahezu alles Leben längst abgestorben - vernichtet von Müll und Booten. Wir blieben dort nicht lang, sondern mieteten für umgerechnet 20 Euro für einen Tag einen alten, grauen Käfer, mit dem wir einen Erkundungstripp um die Insel unternahmen. Cozumel ist recht groß, fast das gesamte Inselinnere ist naturbelassen, wild, Urwald. Nur eine Straße führt aus der einzigen Stadt hinaus und um die Südhälfte der Insel herum, vorbei an Stränden, einer Rasta-Bar und den obligatorischen Hoteltrumms. Und vorbei an Mangroven-Wäldern - das hat mir besonders gut gefallen. Ich hatte noch nie Mangroven "in freier Wildbahn" gesehen und war ganz hin und weg, auch von den blauen und orangenen Mangroven-Krabben, die überall aus ihren Löchern schauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cozumel gilt als berühmt für seine angeblich weltbekannten Korallenriffe. Nun, vermutlich liegen diese etwas vor der Küste, von den Stränden aus, an denen wir waren, kamen wir jedenfalls zu keinem Riff. Insgesamt war auch nicht viel mit Korallen - sei es, weil der Tourismus das Meer zu sehr belastet, sei es, weil der Wirbelsturm Wilma vor wenigen Jahren viele Riffe zerstörte. Obwohl unser Reiseführer etwas anderes sagte, fanden wir die schönsten Schorchelplätze keineswegs auf Cozumel. Dafür aber weite Wildnis und raue See, kantige Steinküsten und jede Menge Muscheln und tote Korallen am Strand. Es war wirklich schön und außerhalb der Stadt auch nicht mehr sehr touristisch. Und das Schönste waren die Schildkröten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überall in der Region kommen im Sommer Meeresschildkröten an die Strände, sie pflügen durch den Sand und vergraben ihre Eier. Diese gelten leider noch immer als Delikatesse und auch die kleinen Schildkröten selbst haben in den ersten Monaten relativ schlechte Überlebenschancen. Deshalb werden sie geschützt. Auf Cozumel haben Biologen zusammen mit Freiwilligen die frisch geschlüpften Schildkröten eingesammelt und sie in eine geschützte Bucht gebracht, wo sie das erste Jahr verbringen sollen, bevor sie in die Freiheit entlassen werden. Und Roland und ich konnten zusehen, wie sich ganz kleine Schildkrötenkinder aus ihren Eiern ins Freie kämpften und die ersten Schläge mit ihren Füßen, Flossen, wie immer das heißt, unternahmen. So was Schönes hab ich selten gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Abend haben wir in unserer Küche gekocht, die eigentlich in Anführungszeichen gesetzt werden müsste. Unsere "Küche" bestand hauptsächlich aus einer kleinen tragbaren Herdplatte, die schon zwei Jahrhundertwenden erlebt haben dürfte. Nichts desto trotz wollten wir kochen. Der Grund: Im Supermarkt hatten wir 1 kg Tintenfisch für umgerechnet 90 CENT (!) gekauft - das Gemüse und die Nudeln, die wir außerdem für das Rezept brauchten, kosteten weit mehr als das Doppelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vier entspannten Nächten auf Cozumel brachen wir zur letzten Station unserer Reise auf:&lt;span style="color: rgb(204, 51, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Isla Mujeres&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Dort fanden wir nach zwei Nächten in einem wenig gemütlichen Zimmer mit einem noch weniger gemütlichen Bett ein nettes kleines Apartment mit separatem Schafzimmer, offener Küche, Bad und regelmäßigem Besuch von zwei Katzen - das Ganze in unmittelbarer Nähe des schönsten Strandes der Insel, des Playa Norte. Dieser war nicht weniger postkartentauglich als der Strand von Tulum: kristallklares, türkis schimmerndes Wasser, eine schattenspende Kokospalme an der nächsten, weißer Sand, ... toll. Auch hier hat Roland uns Kokosnüsse zum Mittagessen erobert. Das Gehopse und Steingeschmeiße meines heldenhaften Freundes trug sehr zur Belustigung der anderen Touris bei, die nicht einfallsreich genug waren, eine Kokosnuss aus drei Metern Höhe von der Palme zu schlagen und dann auch noch zu knacken. Einer fand das dermaßen witzig, der wollte sogar ein Video für YouTube über meinen Ritter der Kokosnuss drehen - aber der Mensch hatte ganz schnell ausgelacht, als wir Kokosnuss aßen und er nicht und seine neidische Frau ihn obendrein noch auffordernd anschaute...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist noch was verrücktes passiert: ein kleiner Fisch war irgendwann zu mir geschwommen und blieb einfach da. Ich bin ein paar Meter geschwommen, weggelaufen, hab Wasser gespritzt und Sand aufgewirbelt - der kleine Fisch blieb immer an meiner Seite oder schwamm fröhlich um mich herum im Kreis. Mindestens eine Stunde lang ging das so. Der Kleine hielt mich für seine Mutter und hat Schutz gesucht oder was, keine Ahnung. Merkwürdig. Irgendwann ist Roland an den Strand um seine Schnorchebrille zu holen und unseren neuen Freund aus der Nähe zu betrachten und kaum hatte der Fisch Roland mit seiner giftgrünen Brille entdeckt schwamm er geradewegs auf ihn zu als hätte ihn sonstwas gestochen und erkundete Rolands Gesicht. Als ich später aus dem Wasser bin ist der Fisch fast mit bis an den Strand geschwommen, dann hat er sich Roland zugewandt, der noch im Wasser blieb, und ihn zu seinem neuen Freund erklärt. Dann sind beide fast eine weitere Stunde einträchtig zusammen geschwommen. Der Fisch war wirklich seltsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Abende verbrachten wir am Playa Norte in einer Hollywood-Schaukel in sicherer Entfernung von der Hochhaus-Skyline von Cancun. Oder wir gingen in ein kleines Fischrestaurant an einem anderen Strand, wo wir, die nackten Füße im warmen Sand, vor der Kulisse von dunkelroten Sonnenuntergängen unter bananenblättergedeckten Dächern gegrillten Fisch nach Maya-Art aßen. An einem Abend ging Roland mit seiner Schnorchelbrille, einer Plastiktüte und einem Messer bewaffnet ins Wasser - auf Langusten Jagd. Er hatte deren Höhlen tagsüber schon ausgekundschaftet und konnte auch tatsächlich zwei aufspießen. Abends haben wir dann natürlich groß gekocht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mal haben wir ein Golf-Cart mit offroad-Reifen gemietet und sind um die Insel gecruist. Isla Mujeres ist circa acht km lang und an manchen Stellen keine 200 Meter breit. Am Punta Sur, also an der Südspitze, hatten wir Aussicht auf ein atemberaubendes, stechend grünes Meer. Es gab dort auch ein Hotel, wir zahlten Eintritt und konnten uns dafür den ganzen Tag am Privat-Strand aufhalten. Das war der schönste Ort zum Schnorcheln: so viele Fische auf ein Mal, dass wir sie manchmal, wenn sie zu langsam waren, anfassen konnten. Wir schwammen mitten in Schwärmen von schillernd bunten Fischen und haben sogar zwei circe 40 cm lange Papagaienfische gesehen, Rochen, Krebse und seltsame Wesen, die aussahen wie Fische, die aber Beine hatten und sowas wie Flügel und die (vermutlich auf der Suche nach Essen) auf dem Meeresgrund jeden Stein umdrehten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später brauchte Roland dringend Kuchen. Also betraten wir eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;pasteleria&lt;/span&gt;, in der ein etwa neunjähriger Junge gerade eine halbe Sahnetorte verdrückte. Auf meine Frage hin, was ein Stück Torte koste, überlegte der Junge kurz und presste dann verschmitzt zwischen zwei Bissen hervor: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"30 pesos"&lt;/span&gt;. Wir zahlten und der kleine Junge verabschiedete sich sehr schnell von uns. Am nächsten Tag kamen wir wieder. Diese Mal bediente der Vater des Jungen und siehe da: ein Stück Torte kostete plötzlich nur noch 20 pesos - der kleine kugelige Junge hatte uns doch tatsächlich ganz dreist abgezockt. Früh übt sich... Insgesamt zahlt man als offensichtlich Fremder eigentlich immer mehr, egal ob auf Märkten, bei Taxifahrten - wenn ich Mexikaner vorschicke um nach dem Preis zu fragen ist es so gut wie immer billiger...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An meinem Geburtstag sind wir auf eine Schildkrötenfarm gefahren - das war toll. Die Mitarbeiter der "Tortugranja" sammeln Schildkröteneier am Strand, die Kleinen schlüpfen dann auf der Farm und verbringen ein Jahr in Sicherheit, bevor sie in die Freiheit entlassen werden. Schön ist: etwa zwölf Jahre später, wenn aus den kleinen Flitzern geschlechtsreife Schildkröten geworden sind, kommen viele davon an die Strände der Tortugranja zurück, so dass auch ihre Nachfahren in geschützter Atmosphäre schlüpfen. Es war ein toller Nachmittag auf Isla Mujeres - aber leider auch der letzte. Am nächsten Tag ging unser Flug von Cancun zurück nach Puebla. Und als die Wolken über Puebla kurz aufrissen konnten wir von hoch oben die Lichter der Stadt sehen und den riesigen, rauchenden Schlund des majestätischen Popocatépetl. Das war der beeindruckende Abschluss einer beeindruckenden Reise.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-4255317399070503940?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/4255317399070503940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=4255317399070503940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4255317399070503940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4255317399070503940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/11/urlaub-im-urlaub-in-yucatn-und-quintana.html' title='Urlaub im Urlaub in Yucatán und Quintana Roo'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2520040425721141367</id><published>2008-11-04T16:34:00.000-08:00</published><updated>2008-11-04T16:35:13.201-08:00</updated><title type='text'>Día de los Muertos</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/DADeLosMuertos#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SRC1yfz9sdE/AAAAAAAADEg/FBeGJ0qNFxo/s160-c/DADeLosMuertos.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/DADeLosMuertos#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Día de los Muertos&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2520040425721141367?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2520040425721141367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2520040425721141367' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2520040425721141367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2520040425721141367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/11/da-de-los-muertos.html' title='Día de los Muertos'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_DKkNPkkx_VA/SRC1yfz9sdE/AAAAAAAADEg/FBeGJ0qNFxo/s72-c/DADeLosMuertos.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-4995942810919520413</id><published>2008-10-29T18:47:00.000-07:00</published><updated>2008-10-30T12:47:59.867-07:00</updated><title type='text'>Zwischen sprachlos und fast im MexiKOMA</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Eines Tages lief ich die Straße entlang. Vor mir trottete ein Mexikaner so langsam wie Mexikaner nun mal meistens laufen. Ich hatte es eilig, denn von allen Professoren, die es an der BUAP gibt, ist ausgerechnet meiner einer, der um 10:05 Uhr die Türe zumacht und niemanden reinlässt, der mehr als fünf Minuten zu spät kommt. Ich überholte also den langsamen Mann. Aus Versehen stieß ich ihn dabei mit meiner Tasche woraufhin er mich anbrüllte: &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;!Pinche gringa! &lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(Pinche &lt;/span&gt;bedeutet soviel wie Küchenhilfe, wird aber ständig und für alles verwendet. Nach Aussagen der Mexikaner beschimpfen US-Amerikaner mexikanische Einwanderer als &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;pinches&lt;/span&gt;, also beschimpfen die Mexikaner (vermeintliche) US-AmerikanerInnen auch so. Und &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;gringa &lt;/span&gt;ist abwertend für US-Amerikanerin) Jedenfalls passiert mir das regelmäßig und es geht mir auf die Nerven. Also hab ich nichts weiter gesagt, als dass ich deutsch sei. Darauf der Mann: "&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Ay, disculpe, no lo sabía! Entschuldigung, das wusste ich nicht!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Einige Tage später habe ich das einem mexikanischen Freund erzählt. Er lachte und sagte: &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;"Que fuerte! Aber bei den Deutschen muss man auch aufpassen, die stecken einen sonst noch in ein Konzentrationslager!" &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich war sprachlos. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-4995942810919520413?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/4995942810919520413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=4995942810919520413' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4995942810919520413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4995942810919520413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/zwischen-sprachlos-und-im-mexikoma.html' title='Zwischen sprachlos und fast im MexiKOMA'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6532454956468619928</id><published>2008-10-26T19:55:00.000-07:00</published><updated>2008-10-26T19:56:22.557-07:00</updated><title type='text'>Ausflug nach Atlixco - Ansichten des Popocatépetl - Die CU bei Nacht</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TagesausflugNachAtlixcoAnsichtenDesPopocatPetlDieNachtSenktSichBerPuebla#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SQUgC2uibZE/AAAAAAAACxc/DEmZTwfwYkI/s160-c/TagesausflugNachAtlixcoAnsichtenDesPopocatPetlDieNachtSenktSichBerPuebla.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TagesausflugNachAtlixcoAnsichtenDesPopocatPetlDieNachtSenktSichBerPuebla#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Tagesausflug nach Atlixco - Ansichten des Popocatépetl - die Nacht senkt sich über Puebla&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6532454956468619928?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6532454956468619928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6532454956468619928' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6532454956468619928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6532454956468619928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/ausflug-nach-atlixco-ansichten-des.html' title='Ausflug nach Atlixco - Ansichten des Popocatépetl - Die CU bei Nacht'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SQUgC2uibZE/AAAAAAAACxc/DEmZTwfwYkI/s72-c/TagesausflugNachAtlixcoAnsichtenDesPopocatPetlDieNachtSenktSichBerPuebla.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2055086496226945955</id><published>2008-10-25T16:25:00.000-07:00</published><updated>2008-10-25T16:33:07.354-07:00</updated><title type='text'>La CU - la ciudad universitaria - mit Blick auf den Popocatépetl!</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/LaCUDieCiudadUniversitaria#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SQOrBF27TJE/AAAAAAAACjI/PsuESGLHcdw/s160-c/LaCUDieCiudadUniversitaria.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/LaCUDieCiudadUniversitaria#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;La CU - die ciudad universitaria&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2055086496226945955?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2055086496226945955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2055086496226945955' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2055086496226945955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2055086496226945955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/la-cu-la-ciudad-universitaria-mit-blick.html' title='La CU - la ciudad universitaria - mit Blick auf den Popocatépetl!'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SQOrBF27TJE/AAAAAAAACjI/PsuESGLHcdw/s72-c/LaCUDieCiudadUniversitaria.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-8228631396751240417</id><published>2008-10-25T16:24:00.001-07:00</published><updated>2008-10-25T16:24:47.130-07:00</updated><title type='text'>Der Campus der BUAP, Benemérita Universidad Autónoma de Puebla</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/DerCampusDerBUAPBenemRitaUniversidadAutNomaDePuebla#"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/marieunterwegs/SQOnBfFIKnE/AAAAAAAACfg/cTPS0k2DkY8/s160-c/DerCampusDerBUAPBenemRitaUniversidadAutNomaDePuebla.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/DerCampusDerBUAPBenemRitaUniversidadAutNomaDePuebla#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Der Campus der BUAP, Benemérita Universidad Autónoma de Puebla&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-8228631396751240417?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/8228631396751240417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=8228631396751240417' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/8228631396751240417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/8228631396751240417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/der-campus-der-buap-benemrita.html' title='Der Campus der BUAP, Benemérita Universidad Autónoma de Puebla'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/marieunterwegs/SQOnBfFIKnE/AAAAAAAACfg/cTPS0k2DkY8/s72-c/DerCampusDerBUAPBenemRitaUniversidadAutNomaDePuebla.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-9049307091694169949</id><published>2008-10-22T22:19:00.000-07:00</published><updated>2008-10-22T22:45:34.051-07:00</updated><title type='text'>Der Beginn unserer Reise</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"VIVA MÉXICO! VIVA! VIVA!&lt;/span&gt;" In der Nacht vom 15. auf den 16. September schallte dieser Schrei durch das ganze Land. Es war der &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 51, 153);font-size:130%;" &gt;Día de la Independencia&lt;/span&gt;, der Tag der Unabhängigkeit - DIE Party schlechthin. Schon Wochen vorher bereiteten sich alle vor, überall hörte man die Nationalhymne, überall wurden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;banderas&lt;/span&gt;, Flaggen, verkauft und jeder Zócalo wurde mit dem typisch mexikanisch kitschigen Schmuck verziert. Alle waren in Partylaune und ich ganz besonders, denn ich hatte noch einen weiteren Grund mich zu freuen: am 15. September kam Roland! Typisch deutsch feierte ich daher weniger Unabhängigkeit als vielmehr den Tag der Wiedervereinigung. Und gefeiert haben wir, aber richtig. Nach dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;grita, &lt;/span&gt;also nachdem das ganze Land &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Viva México! Viva! Viva!"&lt;/span&gt; gebrüllt hat, fuhren wir in eine Bar - die Party begann so gegen elf und endete um sieben Uhr morgens. Viva México! Viva! Viva!&lt;br /&gt;Was mir auffiel war der extreme Nationalstolz, den die Mexikaner besonders in diesen Tagen an den Tag legten. Ich saß im Bus nach Mexiko City und fuhr vorbei an Hüttensiedlungen und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;slums&lt;/span&gt;, in denen die Menschen einfach gar nichts haben außer vielleicht ein Dach über dem Kopf. Und oft haben sie nicht mal das. Aber wer ein Dach hatte, der hatte auch eine mexikaische Fahne darauf gehisst. In einer solchen Siedlung stieg dann ein Mann zu, der Flaggen verkaufte. Er schaute mit einem etwas überheblichen Grinsen in mein so offensichtlich fremdländisches Gesicht (wobei er eine erstaunliche Ansammlung von schwarzen, abgestorbenen Zahnstummeln entblößte) und sagte mir er sei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"orgullosamente mexicano"&lt;/span&gt;, ein stolzer Mexikaner. Und ich kam nicht umhin mich zu fragen: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"????? Wieso das denn? Warum bitte bist du denn stolz auf ein Land, das sich überhaupt nicht um dich kümmert, das dich und deine Kinder in Elend und Armut deinem Schicksal überlässt?&lt;/span&gt;" Wer in Mexiko arm geboren wird, der stirbt in der Regel auch arm. Es gibt keine wirklichen Hilfen vom Staat - wie auch, die Anzahl der Armen und das Ausmaß ihres Elends ist unüberschaubar. Vierzig Prozent der Mexikaner leben am Existenzminimum. Fast die Hälfte. Der Mindestlohn pro Tag beträgt 45 pesos, derzeit sind das etwa 2,60 Euro. Doch nirgends sah ich so viele Flaggen auf den Häusern wie in den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;slums &lt;/span&gt;von Puebla und Mexiko City, den meisten Nationalstolz sah ich bei den Ärmsten. Irgendwie finde ich das erschütternd, dass das Land ausgerechnet von den Menschen so sehr geliebt wird, die am wenigsten davon haben, die im Gegenteil Zurückweisung, Desinteresse, Leid und Elend erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag darauf sind wir (Roland, Caro, Julia und ich) dann aufgebrochen zu unserer Reise in den Süden des Landes. Nach einer Nacht im Bus kamen wir an unserer ersten Station an: &lt;strong style="color: rgb(153, 51, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Palenque&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; im Bundesstaat Chiapas, eine kleine Stadt in der Nähe zur Grenze nach Guatemala im tropischen Regenwald. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir fanden uns im Hotspot der alternativen Backpackerszene von Palenque wieder: &lt;em&gt;El Panchán&lt;/em&gt;. Wir wohnten für umgerechnet fünf Euro pro Person/ Nacht in Chato´s cabanas mitten im Regenwald, Roland, Caro, Julia und ich. Durch &lt;em&gt;El Panchán&lt;/em&gt; schlängelt sich ein kleiner Bach, über Brücken und schmale Wege kamen wir zu den einzeln stehenden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cabanas&lt;/span&gt;, alle mehr oder weniger baufällig aber immer noch wasserdicht. Das war auch nötig: Bei rund 60% Luftfeuchtigkeit hat es jede Nacht geschüttet und zwar richtig heftig. Bis zum nächsten Morgen tropfte es von all den Pflanzen und jedesmal, wenn ich vor die Türe unserer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cabana &lt;/span&gt;trat dachte ich: Es ist einfach unglaublich hier. Ich fühlte mich wie im Amazonas-Haus der Wilhelma, erst allmählich drang zu mir durch, was ich nach wie vor toll finde: wir waren tatsächlich mitten im &lt;em&gt;jungle&lt;/em&gt;. Das war so schön, da gab es Pflanzen auf Pflanzen, die auf Pflanzen wachsen. Eine überbordende Natur, die in allen grün Tönen schillert und dazwischen die merkwürdigsten Früchte und die farbenprächtigsten Blüten. Und Tiere: Gottesanbeterinnen, Schimmeltiere, Geccos und Echsen, groß und klein und bunt - alles in seinem natürlichen Lebensraum was man sonst nur aus dem Zoo kennt. Toll! Leider hat sich eben jener Lebensraum auch auf unsere &lt;span style="font-style: italic;"&gt;cabana &lt;/span&gt;erstreckt und so teilten wir vor allem Dusche und Bad mit allen möglichen Vielfüßlern. Die Geccos waren ja ganz nett, aber auf Termiten-Exkremeten, die fröhlich auf mich herunterrieselten während ich schlief, hätte ich dann doch verzichten können. Und auf diese schrecklichen Moskitos - auch heute noch, rund drei Wochen nach Palenque, sehen meine Beine aus wie ein Streuselkuchen. Trotz &lt;em&gt;Autan Proteccion Plus Spray&lt;/em&gt; gegen tropische Mücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Panchán&lt;/span&gt; ist das Paradies der Backpacker. Dort trifft sich, wer einen Rucksack und/ oder Rastas hat. &lt;em&gt;El Panchán&lt;/em&gt; war auch so ziemlich der einzige Ort, an dem wir waren und an dem Roland mit seinem langen Haaren nicht sofort auffiel. Die Bevölkerung des sogenannten &lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;jungle palace&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; war genauso bunt wie die Blüten. Abends sammelte sich alles im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Restaurante Don Mucho´s&lt;/span&gt;, wo es zu meiner übergroßen Freude Spaghetti und Pizza gab. Angeblich sogar die besten Pizzen südlich von Neapel - keine Ahnung, mag sein, Caro, Julia und ich jedenfalls haben freudestrahlend jeden Abend Pasta oder Pizza bestellt - zu großen Erstaunen Rolands, der noch nicht so viele Tortillas intus hatte wie wir. Außerdem gab´s jeden Abend Live-Trommel-Panflöten-Musik und Feuershows. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Panchán&lt;/span&gt; ist im lonely planet beschrieben als&lt;em&gt; "funky traveler´s hangout"&lt;/em&gt; - Volltreffer. Und an der Brücke, die zum Don Mucho´s führt, prangte ein Schild mit der Aufschrift: &lt;em&gt;"Eintritt für Uniformierte und Betrunkene verboten".&lt;/em&gt; Polizisten müssen draußen bleiben, was für eine Ansage. Und das in Zeiten, in denen das ganze Land leise murrt (aufzuschreien traut sich hier glaub ich keiner so richtig) weil der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;congreso federal &lt;/span&gt;eine Reform auf den Weg bringen will oder wollte (so genau erfährt man das irgendwie nicht und jeder sagt was anderes), die es jedem Polizisten erlauben soll ohne jede Befugnis AUF VERDACHT in jedes Haus einzudringen und es zu durchsuchen. Das hätte Polizeistaatqualitäten und das in einem Land, in dem man ohnehin fast schon mehr Angst vor der Polizei als vor Verbrechern haben muss. Ich bin schlichtweg entsetzt und gespannt wie das weitergeht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am ersten Tag in Palenque haben wir die dortige Maya-Ruinenstadt besucht, die sich auf einer Rodungsinsel mitten im Dschungel erhebt. Wahnsinn, man tritt aus dem Wald und steht vor Zeugen einer Kultur, die vor 1500 Jahren das Land bevölkerte. Von den Maya ist so unglaublich viel übrig, nur der kleinste Teil der Ruinen ist erforscht, ausgegraben und zum schützenswerten Kulturerbe erklärt. Über mehrere Quadratkilometer hinweg finden sich weitere Ruinen, Wohn- und Geschäftshäuser, die nicht geschützt werden. Angeblich gibtsich in der Gegend um Palenque weit über tausend unerforschte Ruinen. Die Natur erobert sich langsam aber sicher alles zurück, die Überreste der Häuser und Tempel sind bemoost und es wachsen Bäume darauf. Sieht auch schön aus, aber alles zerfällt weil das Geld für Untersuchungen oder das Interesse daran fehlt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am nächsten Tag sind wir dann um sechs Uhr morgens zu einem Tagestrip nach &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 51, 153);font-size:130%;" &gt;Yaxchilan und Bonampak&lt;/span&gt; aufgebrochen, zwei weitere Maya-Tempelanlagen im Dschungel. Ein Busfahrer, der wirklich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;un poco loco&lt;/span&gt; war - jedenfalls was seinen Fahrstil anging -, hat uns und weitere backpacker abgeholt. Einer davon, Asier, war ein spanischer Archäologe und Maya-Eyperte, der derzeit in Mexiko City lebt und arbeitet und der die Rolle und Macht der Frauen in den Maya-Städten in und um Palenque untersucht. Wie perfekt ist das denn: Wir haben auf dem Weg zu Maya-Stätten einen Maya-Expterten kennen gelernt, der Maya spricht und lesen kann und der uns viel über seine Arbeit und die Ruinen erzählt hat. Nach einer Stunde Fahrt gab es dann Frühstück in einer bananenblätter gedeckten Hütte - Tortillas, Eier, Bohnenmus, Fleisch. Nach weiteren drei Stunden Raserei über ungeteerte Dschungelpisten kamen wir dann in der Nähe von Yaxchilan am Rio Usumacinto an, dem Grenzfluss, der Mexiko und Guatemala trennt. Dann ging es weiter mit kleinen Booten. Der Fluss war dank der Regenzeit völlig über die Ufer getreten, nach Aussage des Bootsführers war der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;río &lt;/span&gt;rund 50-60 m tief. Normalerweise sieht man hier Krokodile auf Sandbänken, doch leider war die Strömung viel zu stark und wir haben von unserer Nussschale aus keine gesehen. Eine dreiviertel Stunde saßen wir im Boot und spürten Baumspitzen von unten gegen den Bug schlagen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Yaxchilan war von allen Ruinenstädten, die ich bis jetzt gesehen habe, die schönste. Wir kamen dort an und es war unsagbar heiß und die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass es wirklich anstrengend war. Über kleine Wege gelangten wir dann durch den Dschungel zu den Tempeln. Und über uns in den Bäumen spielten Affen! Das war toll. Während wir fasziniert in die Baumkronen starrten spielten sie da mit ihren Jungen und kratzten sich ganz gemütlich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch die Tempel von Yaxchilan waren ziemlich zerfallen und bemoost, was ihnen aber eine unwirkliche Schönheit verliehen hat. Alles wirkte ein bisschen wie im Märchen und mit dem Licht, das bündelweise durch die Baumkronen fiel, verwunschen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach rund zwei Stunden viel zu schneller Fahrt mit Boot und Bus kamen wir dann in Bonampak an, eine weitere Tempelanlage mitten im Urwald. Im Gegensatz zu Yaxchilan und Palenque fand ich die trutzigen Ruinen etwas langweilig und es war definitiv zu heiß. Was mich beeindruckt hat, war wieder ein Mal die Geräuschkulisse des Urwalds, das entfernte Brüllen der Affen und die Weite - nachdem wir alle hundertwievielauchimmer Stufen hochgestiefelt sind sahen wir nur noch grün, Urwald soweit das Auge reicht. Viva México! Viva! Viva! Noch einen weiteren Tag haben wir die unglaubliche Atmosphäre des Waldes genossen, bevor Julia und Caro zurück nach Puebla und Roland und ich nach Mérida aufgebrochen sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-9049307091694169949?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/9049307091694169949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=9049307091694169949' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/9049307091694169949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/9049307091694169949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/der-beginn-unserer-reise_22.html' title='Der Beginn unserer Reise'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-5042158524615653513</id><published>2008-10-17T17:03:00.000-07:00</published><updated>2008-10-17T17:48:42.165-07:00</updated><title type='text'>In und um PUEBLA - la vida cotidiana y su variedad de colores</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/InPuebla#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SPj_q2qfL4E/AAAAAAAACbU/gilhmAcrngw/s160-c/InPuebla.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/InPuebla#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;In Puebla&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-5042158524615653513?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/5042158524615653513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=5042158524615653513' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5042158524615653513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5042158524615653513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/in-und-um-puebla-la-vida-cotidiana-y-su.html' title='In und um PUEBLA - la vida cotidiana y su variedad de colores'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SPj_q2qfL4E/AAAAAAAACbU/gilhmAcrngw/s72-c/InPuebla.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6183529345634512617</id><published>2008-10-17T07:53:00.001-07:00</published><updated>2008-10-17T14:10:49.886-07:00</updated><title type='text'>Isla Mujeres</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/IslaMujeres#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPidOXbaB7E/AAAAAAAACNM/Xgnh0KmI16I/s160-c/IslaMujeres.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/IslaMujeres#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Isla Mujeres&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6183529345634512617?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6183529345634512617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6183529345634512617' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6183529345634512617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6183529345634512617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/isla-mujeres.html' title='Isla Mujeres'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPidOXbaB7E/AAAAAAAACNM/Xgnh0KmI16I/s72-c/IslaMujeres.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-5400627231047262284</id><published>2008-10-16T16:37:00.001-07:00</published><updated>2008-10-16T16:37:55.149-07:00</updated><title type='text'>Auf Cozumel, der größten Insel Mexikos</title><content type='html'>&lt;table style="WIDTH: 194px"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="BACKGROUND: url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left 50%; HEIGHT: 194px" align="middle"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AufCozumelDerGrTenInselMexikos#"&gt;&lt;img style="MARGIN: 1px 0px 0px 4px" height="160" src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPfDvFb8nwE/AAAAAAAAB_8/fMcl2ZJEoAM/s160-c/AufCozumelDerGrTenInselMexikos.jpg" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="FONT-SIZE: 11px; FONT-FAMILY: arial,sans-serif; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a style="FONT-WEIGHT: bold; COLOR: #4d4d4d; TEXT-DECORATION: none" href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/AufCozumelDerGrTenInselMexikos#"&gt;Auf Cozumel, der größten Insel Mexikos&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-5400627231047262284?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/5400627231047262284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=5400627231047262284' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5400627231047262284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5400627231047262284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/auf-cozumel-der-grten-insel-mexikos.html' title='Auf Cozumel, der größten Insel Mexikos'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPfDvFb8nwE/AAAAAAAAB_8/fMcl2ZJEoAM/s72-c/AufCozumelDerGrTenInselMexikos.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-418270322181068258</id><published>2008-10-11T10:05:00.001-07:00</published><updated>2008-10-11T10:05:58.606-07:00</updated><title type='text'>Tulum - Ruinen am wahrscheinlich schönsten Strand Mexikos</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TulumRuinenAmWahrscheinlichSchNstenStrandMexikos#"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SPDZax_a6_E/AAAAAAAAB2Y/HoeTxQN5v30/s160-c/TulumRuinenAmWahrscheinlichSchNstenStrandMexikos.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TulumRuinenAmWahrscheinlichSchNstenStrandMexikos#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Tulum - Ruinen am wahrscheinlich schönsten Strand Mexikos&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-418270322181068258?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/418270322181068258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=418270322181068258' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/418270322181068258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/418270322181068258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/tulum-ruinen-am-wahrscheinlich-schnsten.html' title='Tulum - Ruinen am wahrscheinlich schönsten Strand Mexikos'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SPDZax_a6_E/AAAAAAAAB2Y/HoeTxQN5v30/s72-c/TulumRuinenAmWahrscheinlichSchNstenStrandMexikos.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-4669301283197344690</id><published>2008-10-11T07:49:00.000-07:00</published><updated>2008-10-11T07:50:47.449-07:00</updated><title type='text'>Chichén Itzá</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/ChichNItz#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPC6J0Ks80E/AAAAAAAABwo/T9GvYkv-0AU/s160-c/ChichNItz.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/ChichNItz#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Chichén Itzá&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-4669301283197344690?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/4669301283197344690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=4669301283197344690' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4669301283197344690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4669301283197344690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/chichn-itz.html' title='Chichén Itzá'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SPC6J0Ks80E/AAAAAAAABwo/T9GvYkv-0AU/s72-c/ChichNItz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-598978607568502086</id><published>2008-10-10T11:21:00.000-07:00</published><updated>2008-10-10T11:22:04.978-07:00</updated><title type='text'>Mérida, Yucatan - Schnorcheln in Höhlen</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MRidaSchnorchelnInHHlen#"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SO-Z648lDlE/AAAAAAAABtA/WPOeV5sLzCY/s160-c/MRidaSchnorchelnInHHlen.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MRidaSchnorchelnInHHlen#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mérida - Schnorcheln in Höhlen&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-598978607568502086?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/598978607568502086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=598978607568502086' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/598978607568502086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/598978607568502086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/mrida-yucatan-schnorcheln-in-hhlen.html' title='Mérida, Yucatan - Schnorcheln in Höhlen'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SO-Z648lDlE/AAAAAAAABtA/WPOeV5sLzCY/s72-c/MRidaSchnorchelnInHHlen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3638598028472834455</id><published>2008-10-09T08:26:00.000-07:00</published><updated>2008-10-09T08:28:05.988-07:00</updated><title type='text'>Tagesausflug nach Yaxchilan und Bonampak</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/YaxchilanUndBonampakMayaRuinenAnDerGrenzeZuGuatemala#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SO4T3M9U4kE/AAAAAAAABa0/d5QMVvFsFb0/s160-c/YaxchilanUndBonampakMayaRuinenAnDerGrenzeZuGuatemala.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/YaxchilanUndBonampakMayaRuinenAnDerGrenzeZuGuatemala#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Yaxchilan und Bonampak - Maya Ruinen an der Grenze zu Guatemala&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3638598028472834455?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3638598028472834455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3638598028472834455' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3638598028472834455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3638598028472834455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/tagesausflug-nach-yaxchilan-und.html' title='Tagesausflug nach Yaxchilan und Bonampak'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SO4T3M9U4kE/AAAAAAAABa0/d5QMVvFsFb0/s72-c/YaxchilanUndBonampakMayaRuinenAnDerGrenzeZuGuatemala.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-5777262549139317565</id><published>2008-10-08T13:05:00.000-07:00</published><updated>2008-10-09T17:08:29.930-07:00</updated><title type='text'>Palenque im Bundesstaat Chiapas - jungle!</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/PalenqueImBundesstaatChiapasJungle#"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SO6TwFkkPkE/AAAAAAAABmw/TJSxHtELPpA/s160-c/PalenqueImBundesstaatChiapasJungle.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/PalenqueImBundesstaatChiapasJungle#" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Palenque im Bundesstaat Chiapas - jungle!&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-5777262549139317565?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/5777262549139317565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=5777262549139317565' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5777262549139317565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5777262549139317565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/10/palenque-im-bundesstaat-chiapas-jungle.html' title='Palenque im Bundesstaat Chiapas - jungle!'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/marieunterwegs/SO6TwFkkPkE/AAAAAAAABmw/TJSxHtELPpA/s72-c/PalenqueImBundesstaatChiapasJungle.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6189043821525191093</id><published>2008-09-02T21:00:00.000-07:00</published><updated>2008-09-02T21:12:02.309-07:00</updated><title type='text'>In der Stadt der begrenzten Möglichkeiten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vor zwei Wochen waren Caro, Julia und ich zum ersten Mal in &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;Mexiko City&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Wir haben für 8 Euro die Nacht in einem ganz netten Hotel in der Nähe vom Zócalo, dem Rathausplatz, gewohnt. Der &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;Zócalo&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ist der zweit größte städtische Platz der Welt. Er ist einfach riesig, eine sechsspurige Straße führt um den ganzen inneren Platz herum. Sehr schöne, alte Gebäude im Kolonialstil säumen seinen Rand. Und überhaupt scheint die historische Altstadt sehr schön zu sein. Leider konnten wir nicht all zu viel sehen, weil auf dem Zócalo ein sehr großes umsonst-und-draußen-Rockkonzert stattfand und der ganze Bereich weitläufig abgesperrt und vollgestopft mit jungen Menschen war. Wir haben die &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;Kathedrale&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; besichtigt, die übrigens schief ist. Die Kathedrale wurde auf den Ruinen aztekischer Tempel gebaut, diese jedoch hatten die Azteken auf einem schwimmenden Untergrund errichtet – zu deren Zeit war der heutige Zócalo ein See. Heute ist er längst ausgetrocknet, das Fundament ist jedoch nicht überall stark genug um das Gewicht einer Kathedrale zu tragen. Daher „sinkt“ sie an einer Seite immer mehr ab – in etwa 100 Jahren wird es diese Kathedrale nicht mehr geben.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wir waren auch im &lt;em&gt;Palacio Nacional&lt;/em&gt;, in dem Bilder von &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;Diego Rivera&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; zu sehen sind. Diego Rivera gilt als Volksheld, überzeugter Kommunist und vor allem als einer der wichtigsten Künstler Lateinamerikas überhaupt. Gemeinsam mit seiner Frau Frida Kahlo hat er sein Leben und seine Arbeit dem Kampf für eine gerechtere Gesellschaft gewidmet. In seinen überdimensionalen Murales, Wandmalereien, setzte er sich kritisch mit politischen Themen auseinander und verarbeitete mit unglaublicher Liebe zum Detail neben persönlichen Motiven auch die Geschichte seines Landes. Nicht nur die Größe macht seine Bilder unvergesslich.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Hinter dem Palacio liegt ein ruhiger botanischer Garten, in dem Kakteen aller Art zu finden sind – die typische Vegetation Mexikos eben. Den Nachmittag haben wir auf einem Markt verbracht und abends sind wir zu Hans gefahren, meinem Kommilitonen und Radio-Kollegen aus Tübingen, und haben ihn und seine tolle Dachterrasse besucht. Ich hab mich voll gefreut, ich hatte Hans seit über einem Jahr nicht gesehen, so lange war er hier in Mexiko. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war der Tag in Mexiko Stadt schön und wir haben viel gesehen. Doch als wir die Stadt am Sonntagabend nach der Besichtigung der Pyramiden von Teotihuacan in Richtung Puebla verlassen hatten, war ich erleichtert, dass wir alles hinter uns lassen konnten. Mexiko City ist beides: &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;faszinierend und erschreckend&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, anziehend und gleichzeitig abstoßend. Für ein Wochenende halte ich diese Stadt aus aber ich bin doch froh, dass ich nicht dort lebe. Diese Stadt ist einfach zu viel. Zu groß, zu laut, zu verrückt, zu arm und an jeder Ecke stinkt es anders. Und das ganze Wochenende über, ob auf dem Zócalo oder in der Metro, war ich angespannt und gestresst, ständig auf der Hut, ständig am über die Schulter schauen, ob nicht einer kommt und klaut. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg fuhren wir durch &lt;em&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;slums&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. Fassungslos und mit einer ohnmächtigen Wut auf die Welt im Bauch saß ich im Bus und habe angeschaut, wie tausende, weltweit Millionen Menschen leben müssen: auf Müllkippen, mitten im Dreck, in windschiefen Wellblechbruchbuden (und es ist ja nicht so, dass es hier im Winter nicht kalt wäre, Mexiko City liegt über 2000 m hoch, im Winter sinken die Temperaturen nachts auf etwas über 0°C). Mexiko City ist die Stadt der begrenzten Möglichkeiten. Nicht nur für uns, weil wir uns dort nicht wirklich frei und entspannt bewegen konnten. So viele Menschen, so viele Kinder, die vom Leben nicht die geringste Chance bekommen. Und in Armut zu leben bedeutet hier in der Regel auch in Armut zu sterben.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Es gibt niemanden, der für Gerechtigkeit sorgt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das ist auch etwas, was ich in Mexiko City über dieses Land gelernt habe: Es gibt hier keinen Freund und Helfer, keine Instanz, die für Gerechtigkeit sorgt, keine wirklich unabhängige Justiz und kein Vertrauen in die Obrigkeit von Seiten der Bürger. Man stelle sich folgendes vor: Julia, Caro und ich liefen über den Zócalo. Uns kamen &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;Polizisten&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; entgegen. Die Gewehre geschultert marschierten sie mit ihren kugelsicheren Westen in zwei Reihen auf uns zu, vor uns teilten sich die Reihen und plötzlich waren wir umzingelt von Polizisten die anfingen zu grölen: &lt;em&gt;„Oh, you are so beautiful, i love you, i love you (&lt;/em&gt;gesprochen:&lt;em&gt; I luv yo), marry me, give me a kiss“&lt;/em&gt; Ich dachte nur: &lt;em&gt;Häh? Was ist denn jetzt los? Das ist doch die Polizei! &lt;/em&gt;Inzwischen weiß ich: Das ist ganz normal hier. Das heißt: normal ist das ja wohl nicht, aber gang und gäbe. Welcome to Mexico! Polizisten - immer die Waffe in Händen, immer in kugelsicherer Weste - pfeifen uns hinterher, einer hat mir sogar mal auf den Hintern gehauen. Und wenn man Pech hat fordern sie einfach so 200 Pesos für irgendein angebliches Vergehen, das man gar nicht begangen hat. Hier wird Polizist wer sonst nichts findet, die Ausbildung ist schlecht, der Job völlig unterbezahlt und die ganze Institution ist infiltriert vom organisierten Verbrechen. &lt;em&gt;„México es un país &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;supercorrupto&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;“&lt;/em&gt; hat meine Professorin heute im Politik-Seminar gesagt. Mexiko als “korrupt” zu bezeichnen reicht wohl längst nicht mehr aus, ein Superlativ muss her: &lt;em&gt;supercorrupto&lt;/em&gt;. Mexiko, das zweitgrößte Land des Kontinents, ist heute der korrupteste Staat Lateinamerikas. So vieles stimmt nicht in diesem Land. Aber was soll auch werden, wenn die, die das Verbrechen bekämpfen und für Gerechtigkeit sorgen sollten, selbst die schlimmsten sind?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich mit einem Kommilitonen unterhalten. Er fragte, wie ich als erste Welt-Bürger das Essen hier vertrage (mit einem süffisanten Grinsen hervorgebrachte Fragen nach darmfloralen Problemen gehören hier zur Kennenlernkonversation zwischen Mexikanern und Europäern). Ich habe ihn, politisch korrekt wie ich das gelernt habe, darauf hingewiesen, dass er so nicht reden sollte. &lt;em&gt;„Es gibt nur &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;eine Welt&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;“&lt;/em&gt; hab´ ich gesagt. Darauf er: &lt;em&gt;„So ein Quatsch. Das glaubt ihr in der ersten Welt wirklich, oder? So könnt auch nur ihr reden. Schau dich doch um!“&lt;/em&gt; Ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder denke ich: Mexiko ist einfach krass. So bunt, fröhlich, chaotisch, schön und voller Lebensenergie. So arm, verdreckt, korrupt, unsicher und verzweifelt. Und ich habe einfach noch &lt;span style="font-size:130%;color:#993399;"&gt;&lt;strong&gt;kein Gefühl&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; für dieses Land. Auf dem Heimweg von Mexiko City ist uns wieder so was passiert: Wir sind in einen Bus eingestiegen und haben uns extra noch beim Busfahrer erkundigt, ob er zur Jura Fakultät fährt, denn da müssen wir immer aussteigen. &lt;em&gt;„Si, si claro!“&lt;/em&gt; hat er gesagt. Nach einer Stunde waren wir am völlig falschen Ende der Stadt und haben den Busfahrer noch mal gefragt, ob er auch wirklich zur Jura Fakultät fährt. &lt;em&gt;„Si, si claro“.&lt;/em&gt; Irgendwann waren wir dann in einem ziemlich heruntergekommenen Hochhausviertel. Dort hat der Busfahrer gemeint, wir müssten jetzt aussteigen. Mitten im sonstwo. Er hatte nie vor, zur Jura Fakultät zu fahren, sondern wollte einfach unser Geld. Dass der Campus die offizielle Endhaltestelle dieser Buslinie ist, hat ihn nicht interessiert. Dann haben wir den nächsten Bus genommen, der Busfahrer hat auch gesagt, er fährt zum Campus. Gar nichts hat er. In irgendeinem Viertel hat er uns raus gelassen, keine Ahnung wo, und wir konnten den Weg nach Hause suchen und über eine halbe Stunde laufen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Darauf hin haben wir beschlossen, dass es allerhöchste Zeit war für eine Pause, eine Auszeit vom Leben in der Stadt. Allerhöchste Zeit für einen Rückzug ins Grüne.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6189043821525191093?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6189043821525191093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6189043821525191093' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6189043821525191093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6189043821525191093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/09/in-der-stadt-der-begrenzten.html' title='In der Stadt der begrenzten Möglichkeiten'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2312386489957695862</id><published>2008-09-02T20:39:00.000-07:00</published><updated>2008-09-03T19:06:06.914-07:00</updated><title type='text'>Cuetzalan - un pueblo mágico</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;„Como México no hay dos!“&lt;/em&gt; Diesen Satz habe ich hier schon so oft gehört. „&lt;em&gt;Ein Land wie Mexiko gibt es kein zweites Mal!“&lt;/em&gt; Richtig. Aber in diesem einzigartigen Land gibt es viele verschiedene Mexikos – das der Reichen und das der Armen; das Mexiko der indígenas und das der Nachfahren der spanischen Eroberer; das der zu groß geratenen Städte und das Mexiko des völlig unterentwickelten &lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;ländlichen Raumes&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Und eben dieses Mexiko haben wir letztes Wochenende kennengelernt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Julia, Caro und ich sind mit zwei Freunden nach Cuetzalan gefahren, ein kleines &lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;indigenes Dorf&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; in den Bergen, vier Autostunden von Puebla entfernt. Im Touristen-Prospekt steht, Cuetzalan sei ein &lt;em&gt;pueblo mágico&lt;/em&gt;, ein magisches Dorf. Warum weiß ich nicht genau, sei es wegen der indigenen Bevölkerung, die überlieferte Bräuche bis heute lebt. Oder sei es, weil das Dorf einfach wunderschön ist, arm zwar und mit einem sehr morbiden Charme doch schlicht unwiderstehlich. Oder sei es wegen der Natur, die einfach unglaublich ist: Grün soweit das Auge reicht. Und was für grün – tropische Farne mit Blättern die fast so groß sind wie ich, Kaffeepflanzen, Lilien aller Art, Bananenstauden, Kakteen, wunderschön und überdimensional groß. Cuetzalan ist ein unglaublich charmantes, verschlafenes Dorf mitten im Urwald. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und so friedlich und ruhig es unter der Woche auch zu geht, der Sonntag ist der Tag des fröhlichen Lärms, der Farben, der Gerüche: &lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;Markttag&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Im ganzen Ortskern verkaufen indigene Händler ihre regionalen Produkte. Die Frauen tragen weiße, bunt bestickte Röcke und Kleider, die Männer weiße Hemden und Hosen, Ledersandalen, Sombreros. Alles geht durcheinander, Straßenhunde und Hühner rennen einem zwischen die Füße, Händler preisen lautstark ihre Waren an - Blumen, frisches Obst und Gemüse, getrocknete Chilis, Gewürze, Kräuter, Kunsthandwerk, traditionelle Kleidung. Und über manch einem Metzgersstand hängt ein ausgebluteter Schweinekopf und blickt einen mit seinen toten Augen an. Das Fleisch wird nicht gekühlt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auf dem Markt habe ich überrascht festgestellt, dass viele Menschen gar nicht spanisch gesprochen haben. Die meisten Einwohner Cuetzalans können zwar spanisch, doch die Sprache der Straße ist &lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;Náhuatl&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, die Sprache der "Ureinwohner" Mexikos, die noch vor den Mayas und Azteken das Land besiedelt hatten. Ich wusste nicht, dass das tatsächlich noch gesprochen wird.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende in Cuetzalan war mein erster Aufenthalt im tropischen &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;Urwald&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; und ich war völlig begeistert von der Schönheit und Üppigkeit der Natur, von der Größe der Pflanzen, der Vielfalt der Vegetation, dem Vogelgezwitscher und all den anderen Geräuschen des Waldes, den Wasserfällen und kleinen Bächen, den Pyramiden. Und ich werde das bestimmt nicht vergessen – genauso wie ich das, was ich an menschlichen Schicksalen gesehen habe, nicht vergessen werde. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein Beispiel: Vor dem Eingang zu den Pyramiden Cuetzalans saßen viele Frauen und Kinder, die Früchte und Kunsthandwerk verkauft oder gebettelt haben. Als wir den Park der Pyramiden betreten haben, hab ich im Vorbeigehen gehört wie eine Frau zur anderen sagte: „Hol ihn.“ Als wir das Gelände dann wieder verließen wartete vor dem Eingang ein völlig verdrecktes, schwer behindertes &lt;span style="font-size:130%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;Kind&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Der Junge konnte nicht sprechen, er hat uns aber mit Gestik und Mimik angebettelt. Wir haben ihm Geld gegeben. Zu spät habe ich begriffen, was da gespielt wurde, dass die Frauen den Jungen extra wegen uns geholt, ihn benutzt haben, ihn vielleicht sogar absichtlich so verdreckt haben rumlaufen lassen, um das Mitgefühl von uns weißen, reichen Touristen zu erwecken. Tja, und wir haben unwissentlich das ganze unterstützt indem wir dem Jungen Geld gegeben haben. Die alte zahnlose Frau, die sich neben mich gedrängt hat und mir permanent ihren Korb mit Armbändern in die Nieren gestoßen hat, habe ich ignoriert nachdem sie auch auf das dritte &lt;em&gt;„no, gracias“&lt;/em&gt; hin nicht wegging. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Als wir dann im Auto wegfuhren habe ich gesehen, wie ein Mädchen einen Strick um den Oberkörper des Jungen legte und ihn an einem Baum festband. Vielleicht solange, bis die nächsten Touristen vorbeikamen. Wer weiß. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2312386489957695862?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2312386489957695862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2312386489957695862' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2312386489957695862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2312386489957695862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/09/cuetzalan-un-pueblo-mgico.html' title='Cuetzalan - un pueblo mágico'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-490451977874103849</id><published>2008-08-31T22:46:00.000-07:00</published><updated>2008-08-31T22:47:08.976-07:00</updated><title type='text'>Cuetzalan - ein magisches Dorf mitten im tropischen Urwald</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/CuetzalanEinMagischesDorfMittemImTropischenWald"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/marieunterwegs/SLt438giErE/AAAAAAAAA-k/4r5QGsogZCk/s160-c/CuetzalanEinMagischesDorfMittemImTropischenWald.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/CuetzalanEinMagischesDorfMittemImTropischenWald" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Cuetzalan - ein magisches Dorf mittem im tropischen Wald&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-490451977874103849?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/490451977874103849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=490451977874103849' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/490451977874103849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/490451977874103849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/cuetzalan-ein-magisches-dorf-mitten-im.html' title='Cuetzalan - ein magisches Dorf mitten im tropischen Urwald'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/marieunterwegs/SLt438giErE/AAAAAAAAA-k/4r5QGsogZCk/s72-c/CuetzalanEinMagischesDorfMittemImTropischenWald.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-1790983372917906973</id><published>2008-08-29T16:21:00.000-07:00</published><updated>2008-08-29T21:27:35.513-07:00</updated><title type='text'>Teotihuacan - Stätte der Götter</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SLiK2p0S2bI/AAAAAAAAAy8/9W0Fzs1KV8o/s1600-h/MexikoDF%26Teotihuacan+035.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5240090837988334002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="324" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SLiK2p0S2bI/AAAAAAAAAy8/9W0Fzs1KV8o/s400/MexikoDF%26Teotihuacan+035.JPG" width="499" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ungefähr 40 km nordöstlich von Mexiko City liegt die Ruinenstadt Teotihuacan. Wir waren dort und schwer beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Stadt war etwa von 100 v. Chr. bis 700 n. Chr. bewohnt. Ihr Name ist ein Wort in der Náhuatl-Sprache und bedeutet soviel wie "&lt;span style="font-size:130%;color:#cc33cc;"&gt;&lt;strong&gt;Stätte der Götter&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;". In Teotihuacan, das weiß mein Reiseführer, gab es Systeme zur versorgung mit Grundwasser, dem Sammeln von Regenwasser sowie ein Abwassersystem. Vor über 2000 Jahren!!!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Außerdem gab es in der Stadt Kunsthandwerk, Märkte, Straßen, Paläste, Wohnanlagen und jede Menge Tempel. Was den Niedergang der Zivilation verursacht hat ist bis heute nicht bekannt, jedenfalls sind nur noch einige der großen Bauwerke zu sehen, vor allem Pyramiden. Die Religion muss eine sehr wichtige Rolle im Leben der Azteken eingenommen haben. Es gab viele verschiedene Gottheiten, die alle im Zusammenhang mit Wasser, Erde und Fruchtbarkeit standen und somit Ausdruck der Grundbedürfnisse der Bewohner Teotihuacans waren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Längs durch die ganze Ruinenstadt zieht sich über eine Länge von mehr als 2 km die sogenannte "&lt;span style="font-size:130%;color:#cc33cc;"&gt;&lt;strong&gt;Straße der Toten&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;". Vermutlich heißt sie so wegen der vielen kleinen, oben abgeflachten Pyramiden, die als Altäre für verschiedene Gottheiten dienten. Hier wurden Menschenopfer dargebracht, die den jeweiligen Gott milde stimmen sollten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Rechts von der Straße der Toten befindet sich die größte Pyramide Teotihuacans, die &lt;span style="font-size:130%;color:#cc33cc;"&gt;&lt;strong&gt;Sonnenpyramide&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;. Sie hat eine Grundfläche von 200 x 200 m und ist 66 m hoch. Über wirklich monumentale Treppen kann man die Pyramide besteigen - mit viel Ausdauer und guten Beinmuskeln.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Norden der Stadt erhebt sich die &lt;span style="font-size:130%;color:#cc33cc;"&gt;&lt;strong&gt;Mondpyramide&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, das zweit größte Bauwerk. Bereits um 0 bis 200 n. Chr. hat sie das gleiche Profil besessen wie heute. Auf der Vorderseite befindet sich eine große Plattform, die für Zeremonien zu Ehren der Wassergöttin Chalchiutlicue diente, die in Verbindung mit dem Mond stand. Ich möchte wirklich nicht wissen was oder besser: wen die Azteken dort geopfert haben!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-1790983372917906973?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/1790983372917906973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=1790983372917906973' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1790983372917906973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1790983372917906973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/teotihuacan-sttte-der-gtter.html' title='Teotihuacan - Stätte der Götter'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SLiK2p0S2bI/AAAAAAAAAy8/9W0Fzs1KV8o/s72-c/MexikoDF%26Teotihuacan+035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6147915753805137342</id><published>2008-08-28T14:08:00.000-07:00</published><updated>2008-08-28T14:09:30.411-07:00</updated><title type='text'>Fotos // Teotihuacan - Stätte der Götter // 24.08.08</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TeotihuacanStTteDerGTter240808"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SLNvescAgIE/AAAAAAAAAuQ/42j1gbvmtLs/s160-c/TeotihuacanStTteDerGTter240808.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/TeotihuacanStTteDerGTter240808" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Teotihuaca&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;n - Stätte der Götter // 24.08.08&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6147915753805137342?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6147915753805137342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6147915753805137342' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6147915753805137342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6147915753805137342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/fotos-teotihuacan-sttte-der-gtter.html' title='Fotos // Teotihuacan - Stätte der Götter // 24.08.08'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SLNvescAgIE/AAAAAAAAAuQ/42j1gbvmtLs/s72-c/TeotihuacanStTteDerGTter240808.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3793055481911728902</id><published>2008-08-25T12:48:00.000-07:00</published><updated>2008-08-28T20:55:29.542-07:00</updated><title type='text'>Fotos // Mexiko City // 22. - 24.08.08</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/LaCiudadDeMXico2224August2008"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SLL1caWEUdE/AAAAAAAAAps/znMzgcDGFt0/s160-c/LaCiudadDeMXico2224August2008.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/LaCiudadDeMXico2224August2008" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;La ciudad de México // 22. - 24. August 2008&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3793055481911728902?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3793055481911728902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3793055481911728902' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3793055481911728902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3793055481911728902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/fotos-mexiko-city-22-240808.html' title='Fotos // Mexiko City // 22. - 24.08.08'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SLL1caWEUdE/AAAAAAAAAps/znMzgcDGFt0/s72-c/LaCiudadDeMXico2224August2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2526839151393520790</id><published>2008-08-20T10:57:00.000-07:00</published><updated>2008-08-20T21:47:26.729-07:00</updated><title type='text'>Ohne Kommentar</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Am Freitag waren wir in einer Disco. Javier, unser Fahrer, war nüchtern und damit eine Ausnahme, sehr viele fahren hier betrunken. Aber wir haben Javier gesagt, wenn er betrunken fährt gehen wir nie wieder mit ihm weg. Das hat ihn anscheinend beeindruckt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sein Bruder aber, der alleine in einem anderen Auto heim gefahren ist, war ordentlich voll, hat am Steuer telefoniert - und wurde prompt von der Polizei angehalten. Aber kein Problem, für 200 Pesos (etwa 13 Euro) hätten sie ihn weiter fahren lassen, ohne Konsequenzen, ohne Sanktionen. Aber Javiers Bruder ist für solche Fälle gerüstet, er hat immer die Visitenkarte einer bekannten Lokalpolitikerin im Geldbeutel. Die hat er den Polizisten unter die Nase gehalten und ganz dreist behauptet, die Politikerin sei seine Tante. Deshalb durfte er für 100 Pesos weiterfahren. Javier sagte dazu nur: &lt;em&gt;"La justicia es barrato en México - Die Justiz ist billig in Mexiko." &lt;/em&gt;Korruption an allen Ecken und Enden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2526839151393520790?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2526839151393520790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2526839151393520790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2526839151393520790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2526839151393520790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/ohne-kommentar.html' title='Ohne Kommentar'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-4337134007167805787</id><published>2008-08-13T20:35:00.000-07:00</published><updated>2008-08-20T21:54:05.714-07:00</updated><title type='text'>Das Abenteuer "Universität"</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Es ist die zweite Woche an der Uni und Zeit mal wieder was zu schreiben:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich kann die drei Kurse besuchen, die ich mir ausgesucht hatte, die Einschreibung war kein Problem. Wir haben an der Uni sogar unseren "eigenen" Rechtsanwalt, der alles mit der Einschreibung und der Registrierung im nationalen Ausländerregister regelt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Letzten Mittwoch um 10 Uhr hatte ich meinen ersten Kurs, oder besser: Letzten Mittwoch hätte ich meinen ersten Kurs haben sollen. &lt;em&gt;Teorias del cambio social - Theorien über den sozialen Wandel.&lt;/em&gt; Ich war pünktlich um 10 Uhr da . Als einzige. Gegen 5 nach 10 kam ein Junge, den hab ich gefragt, ob der Kurs aber schon in diesem Raum stattfindet. &lt;em&gt;"Si, si claro."&lt;/em&gt; Also hab ich gewartet. Um viertel vor 11 war der Raum dann so langsam voll mit Studenten, der Professor kam mit knapp einer Stunde Verspätung um kurz vor 11. Und alles, was er sagte, war: &lt;em&gt;"Disculpe, mir ist zu heiß heute, ich brauche dringend einen Kaffee. Schreibt mir bitte eure e-mail-Adressen auf, ich schick euch das Kursprogramm, alles weitere besprechen wir am Montag."&lt;/em&gt; Und das war´s. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Inzwischen ist der Kurs nicht mehr so lässig, wir müssen sehr viel lesen und der Professor fragt jede Stunde ab oder macht Überraschungs-Lektüre-Tests. Hilfe. Und er kontrolliert nicht nur, ob wir die jeweilige Lektüre gelesen haben, sondern auch, ob wir Zeitung gelesen haben. Jeden Morgen fragt er einen oder eine aus dem Kurs, welche Nachricht ihm/ ihr heute besonders interessant erschien. Ziemlich stressig aber gut und interessant, ich glaube ich werde einiges lernen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nach wie vor fallen wir auf dem Campus auf wie ein bunter Hund. Ein Junge der in einem Kurs neben mir saß hat mich angesprochen und gefragt: &lt;em&gt;"Du bist Marie, oder?"&lt;/em&gt; Ich hatte davor nie mit ihm geredet. Und zu Caro hat einer gesagt: &lt;em&gt;"Du hast doch noch zwei andere deutsche Freundinnen, stimmt´s?"&lt;/em&gt; Wir sind ein bisschen berühmt hier - ein komisches Gefühl.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;In den anderen beiden Kursen, die ich besuche, sind wir jeweils nur vier Studenten (im Kurs &lt;em&gt;Politische Kultur Mexikos &lt;/em&gt;sind´s sogar nur Caro und ich und zwei Jungs, die auch nicht von der Uni hier sind...) Diese Quasi-Einzelbetreuung ist ganz gut, vor allem können die Professoren mehr auf mich oder auf uns eingehen und manches auch zwei Mal erklären, wenn es nötig ist. Allerdings kann man leider auch nicht in der Masse untergehen... Manchmal wünsch´ ich mir, ich wäre ein bisschen unsichtbarer, wenigstens ein bisschen. Vorlesungen auf spanisch zu hören finde ich super anstrengend, ich muss die ganze Zeit voll aufmerksam sein und wenn ich mal nicht mit komme versteh ich gar nichts mehr. Die Leute reden sehr schnell hier und in den großen Räumen mit vier Studenten hallt es zu allem Überfluss auch noch, das macht das Verstehen nicht gerade einfacher. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Selbst in meinem Kurs &lt;em&gt;Teorias del cambio social &lt;/em&gt;mit circa 30 StudentInnen&lt;em&gt; &lt;/em&gt;kann ich einfach nicht in der Menge untergehen. Wie sagte der Professor heute morgen: &lt;em&gt;"Oh je, ich kann mir eure vielen Namen einfach nicht merken... Ah, doch, natürlich, einen Namen weiß ich ganz bestimmt: Maria-Christin, was sagt der Text über..."&lt;/em&gt; Hmpf. Immer ich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das Beste ist auch, dass er ständig von deutschen Soziologen redet. Aufgrund der (wirklich miserablen) Aussprache verstehe ich die Namen aber leider kaum jemals gleich. Dann schaut der Prof mich immer auffordernd an und will wissen, wie man den Namen richtig ausspricht und ich muss fieberhaft überlegen, welchen Soziologen er jetzt wohl wieder gemeint hat...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Insgesamt gefällt mir das Lernsystem an der Uni ganz gut. Jeder Kurs findet hier 6stündig statt, entweder an drei Tagen jeweils zwei Stunden oder an zwei Tagen drei Stunden. So komme ich mit meinen drei Kursen schon auf 18 Wochenstunden - weit mehr als in Deutschland. Dort, das ist jedenfalls mein Eindruck, weiß man nach einem beendeten Seminar nur über das eigene Referats- und Hausarbeitsthema so richtig viel. Das ist hier anders. Hier beschäftigen wir uns viel (zeit-)intensiver mit jedem Thema - klar, jeder Kurs nimmt ja auch drei Mal so viel Zeit in Anspruch. Deshalb haben wir hier auch Zeit zum diskutieren. Und die Profs legen Wert darauf, dass viel und angeregt diskutiert wird, immer wieder betonen sie, wie wichtig der Meinungsaustausch gerade für Politologen und Soziologen ist. Eine gepflegte Streit- und Dikussionskultur fehlt mir in Deutschland. Ich finde die Diskussionen in den Kursen sehr aufschlussreich und interessant, mein Problem ist nur: Ich kann mich oft nicht beteiligen. Ich hab´ zwar ne Menge Ideen, aber leider alle auf deutsch. Spanisches Fachvokabular für Soziologie oder Politikwissenschaft lernt man leider nicht in Sprachkursen. Das fehlt mir hier. Und Wörter wie "Erderwärmung" kennt nicht mal mein Wörterbuch...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ganz schlimm ist es, wenn ich müde bin. Es gab hier schon Tage, an denen ich dachte: &lt;em&gt;Oh, Hilfe, ich versteh gar nichts, ich kann keinen Piep Spanisch. &lt;/em&gt;An anderen Tagen dagegen hab ich nahezu keine Probleme mit der Sprache. Nur leider hab ich das Gefühl, meine Sprachkenntnisse sind Tagesformabhängig. Das ist ziemlich ungünstig und frustrierend. Aber so insgesamt klappt`s ganz gut mit spanisch, ich verstehe nur nach wie vor mehr als ich sagen kann - ich hoffe, das wird noch besser, sonst geh ich hier am Ende doch noch unter...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-4337134007167805787?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/4337134007167805787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=4337134007167805787' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4337134007167805787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/4337134007167805787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/das-abenteuer-universitt.html' title='Das Abenteuer &quot;Universität&quot;'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-6558409469569740152</id><published>2008-08-11T22:26:00.001-07:00</published><updated>2008-08-11T22:26:24.564-07:00</updated><title type='text'>Mein Zimmer</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MeinZimmer"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SKEeNgE4NhE/AAAAAAAAAfU/EsAnm2ZwFY0/s160-c/MeinZimmer.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MeinZimmer" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Mein Zimmer&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-6558409469569740152?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/6558409469569740152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=6558409469569740152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6558409469569740152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/6558409469569740152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/mein-zimmer.html' title='Mein Zimmer'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/marieunterwegs/SKEeNgE4NhE/AAAAAAAAAfU/EsAnm2ZwFY0/s72-c/MeinZimmer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-5417077342573558519</id><published>2008-08-11T22:21:00.000-07:00</published><updated>2008-08-11T22:22:11.396-07:00</updated><title type='text'>Fotos zum Text: Über eine Pyramide, ...</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/Album2BerEinePyramide"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SKEaMi6GpRE/AAAAAAAAAdE/UCWTY1qCd0M/s160-c/Album2BerEinePyramide.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/Album2BerEinePyramide" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Album 2: Über eine Pyramide, ...&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-5417077342573558519?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/5417077342573558519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=5417077342573558519' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5417077342573558519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/5417077342573558519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/fotos-zum-text-ber-eine-pyramide.html' title='Fotos zum Text: Über eine Pyramide, ...'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SKEaMi6GpRE/AAAAAAAAAdE/UCWTY1qCd0M/s72-c/Album2BerEinePyramide.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-1703524596945034664</id><published>2008-08-10T17:52:00.000-07:00</published><updated>2008-08-11T22:50:47.534-07:00</updated><title type='text'>Über eine Pyramide, zwei Discos, wenig Uni und jede Menge Landesküche</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWQyzey_I/AAAAAAAAAYg/AiYUyavIf8s/s1600-h/Woche+zwei+015.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233488719752645618" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 669px; CURSOR: hand; HEIGHT: 304px" height="329" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWQyzey_I/AAAAAAAAAYg/AiYUyavIf8s/s400/Woche+zwei+015.JPG" width="686" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es ist 8 Uhr morgens, ich bin todmüde und würde gern noch schlafen, kann aber nicht. Der Gasflaschenverkäufer dreht in seinem kleinen Lastauto seine Runden um den Block. Mit lauter Technomusik kündigt er sein Kommen an. Jeden morgen punkt 8. Heute ist bereits der siebte Tag, an dem ich ihm gern sein Megaphon geklaut hätte. Seit sieben Tagen wohne ich jetzt schon hier in meinem Zimmer, seit bald zwei Wochen bin ich in Mexiko. Es kommt mir viel länger vor, aber gleichzeitig sind die ersten Tage sehr schnell vergangen. Und ich komme nicht umhin mich zu fragen: Wie lang ist eigentlich ein halbes Jahr? Ich meine &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;gefühlt&lt;/span&gt;?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Bisher fühle ich mich, als wäre ich einfach im Urlaub. Dass ich für die nächste Zeit hier wirklich leben werde ist irgendwie noch nicht so richtig zu mir durchgedrungen. Nach wie vor ist vieles neu, vieles ungewohnt und alles anders als daheim. Aber jedesmal, wenn wir es geschafft haben mit dem Bus oder einem Taxi wieder an "unserer" Straßenecke anzukommen denke ich: da vorne bin ich zuhause. So langsam gewöhnen wir uns ein und selbst mein Magen kann mit der neuen Situation so langsam umgehen. Deshalb haben Caro, Julia und ich mit der Abhärtung begonnen: Inzwischen putzen wir Zähne mit Leitungswasser, so wie die Mexikaner auch. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWQqYqHCI/AAAAAAAAAYY/QtKDs-5eB_c/s1600-h/007.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233488717492657186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 259px; CURSOR: hand; HEIGHT: 188px" height="218" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWQqYqHCI/AAAAAAAAAYY/QtKDs-5eB_c/s400/007.JPG" width="314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und wir haben einen &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;kulinarischen Streifzug&lt;/span&gt; durch die Landesküche begonnen. Derzeit ist hier &lt;em&gt;Chiles en Nogada&lt;/em&gt;-Zeit. Das schmeckt mal lecker. Eine sehr große, scharfe grüne Chili, paniert und gefüllt mit Fleisch und Früchten, übergossen mit Walnusssoße und bestreut mit Granatapfelkernen und Petersilie. &lt;em&gt;Chiles en Nogada&lt;/em&gt; gibt es nur im August. &lt;em&gt;Mole Poblano&lt;/em&gt; dagegen gibt es das ganze Jahr. Auch dieses für Puebla ganz typische Gericht haben wir inzwischen probiert. Jeder Staat hat hier seine eigene &lt;em&gt;Mole&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Mole Poblano&lt;/em&gt; (die &lt;em&gt;Mole&lt;/em&gt; Pueblas) ist eine sämige Soße aus Schokolade und Chili, die mit Hühnchenfleisch und Reis serviert wird. Auch sehr lecker. Es ist eine Mischung, die ganz typisch ist für Mexiko: Süß mit salzig. Außerdem haben wir noch Grillen gegessen, getrocknete und gewürzte &lt;em&gt;echte&lt;/em&gt; Grillen. Hat Überwindung gekostet, schmeckt aber auch gut. Und das Obst ist einfach der Hammer. Mangos, zum Beispiel, haben viel mehr Geschmack als in Deutschland. Aber das Beste sind &lt;em&gt;Tunas&lt;/em&gt;, grüne Kaktusfrüchte. Die fasst man am besten nur mit einer Plastiktüte an weil sich die winzigen haarigen Stacheln sonst in der Haut festkrallen. Sehr unangenehm, wie ich inzwischen weiß, ich hab´s natürlich gleich ausprobiert. Man lernt hier nie aus.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wir gewöhnen uns an Mexiko und so langsam gewöhnen sich auch die Mexikaner hier in der &lt;em&gt;CU&lt;/em&gt;, in der &lt;em&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;ciudad universitaria&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, an uns. Ich glaube, es hat sich hier im Viertel rumgesprochen, dass drei deutsche Studentinnen da sind. Ich war in einem Laden, in dem ich vorher noch nie war und der Verkäufer begrüßte mich mit: &lt;em&gt;"Hola, la alemana, bienvenido!"&lt;/em&gt; Der wusste schon, dass ich deutsch bin. Oft glauben die Leute, wie wären US-Amerikanerinnen und dann denken sie, die &lt;em&gt;gringas&lt;/em&gt; verstehen sowieso kein Spanisch. Wenn wir sagen, wir sind Deutsche, sind die Menschen oft gleich freundlicher. Nach wie vor schauen uns aber alle auf der Straße hinterher und die Männer sind ziemlich respektlos. Gestern bin ich die Straße langgelaufen und ein Taxifahrer hat neben mir abgebremst und ist im Schritttempo neben mir her gefahren. Er: &lt;em&gt;"Quieres Taxi?"&lt;/em&gt; - Ich: &lt;em&gt;"No, gracias, no necesito un Taxi."&lt;/em&gt; - Er: &lt;em&gt;"Quieres Taxi?"&lt;/em&gt; - Ich: &lt;em&gt;"No."&lt;/em&gt; - Er: &lt;em&gt;"Quieres novio?&lt;/em&gt; (&lt;em&gt;novio&lt;/em&gt; = fester Freund) - Ich: &lt;em&gt;"No!"&lt;/em&gt;   Hmpf. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Aber wir haben auch schon sehr viele nette Bekanntschaften gemacht, der Gemüsehändler hat sich zum Beispiel sehr darüber gefreut, dass in diesem Semester mehr Ausländer an der BUAP studieren, er findet kulturellen Austausch gut und wichtig. Wir haben auch echt schon einige andere Studenten kennengelernt, zum Beispiel zwei Kolumbianerinnen, zwei Deutsche Jungs und einen Haufen Mexikaner.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Gestern waren wir mit einem Mexikaner und einer sehr netten Freundin von ihm in Cholula, einem Vorort von Puebla. Dort gibt es die größte Pyramide der Welt, zumindest was die Grundfläche angeht. Vom Volumen her ist die &lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#660000;"&gt;Pi&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#660000;"&gt;rámide de Cholula&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; die größte Lateinamerikas. Von außen sieht man nicht viel, sieht aus wie ein grüner Hügel. Aber Alejandra, das mexikanische Mädchen, das mit uns da war, studiert Tourismus und konnte uns einiges erzählen:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Grundfläche der Paramide beträg circa 450 x 450 m. Insgesamt gibt es rund acht km Tunnel, sehr enge Tunnel, zum Glück bin ich nur 1,70 m groß. Ablaufen kann man davon nur etwa 10 Minuten. Das reicht aber auch, die Tunnel sind so eng und niedrig, dass ich es auch nicht viel länger ausgehalten hätte. Die Pyramide stammt - wenn ich mich richtig erinnere - aus dem vierten Jahrhundert, sie wurde sieben mal überbaut. Heute steht eine Kirche auf ihrem Gipfel. An einer Seite wurde&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWRtuwasI/AAAAAAAAAYw/iSNoxYw1K-Q/s1600-h/Woche+zwei+041.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233488735570520770" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 213px; CURSOR: hand; HEIGHT: 292px" height="328" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWRtuwasI/AAAAAAAAAYw/iSNoxYw1K-Q/s400/Woche+zwei+041.JPG" width="245" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; die Konstruktion freigelegt - sehr beeindruckend!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In der Nähe der Pyramide haben wir auch den &lt;span style="color:#660000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Tanz der fliegenden Männer &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;color:#000000;"&gt;gesehen.&lt;/span&gt; Vier (normalerweise fünf) Männer, &lt;em&gt;voladores&lt;/em&gt; genannt, fliegen dabei an einem sich abrollenden Seil kopfüber um einen rund 30 m hohen Pfahl. Ich muss noch mal nachlesen, was das genau ist, auf jeden Fall aber ist das ein sehr, sehr altes Ritual das verschiedene Bedeutungen haben kann. Alejandra hat mir erklärt, dass die Männer zu Ehren der Götter fliegen. Sie symbolisieren die vier Elemente, Erde, Luft, Feuer und Wasser. Nachdem sie 13 Mal um den Pfahl gefolgen sind erreichen sie die Erde. Insgesamt ergibt die Anzahl der Drehungen der Männer um den Pfahl und um die eigene Achse 52, eine magische Zahl. Traditionell fliegen die Männer an hohen Feiertagen - was wir gesehen haben war eine Touri-Attraktion. Aber trotzdem toll anzusehen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Freitag waren wir mit Yaneli, ihren Brüdern und deren Freunden in einer sehr &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;mexikanischen Disco.&lt;/span&gt; Das war ein sehr lustiger Abend, wir haben in dieser waschechten mexikanischen Disco so richtig waschechte Mexikaner kennengelernt - nach der aktuellen Mode mit fast bis zum Bauc&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWReFF03I/AAAAAAAAAYo/hwuCdwM25sY/s1600-h/015.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233488731369231218" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 183px; CURSOR: hand; HEIGHT: 246px" height="342" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWReFF03I/AAAAAAAAAYo/hwuCdwM25sY/s400/015.JPG" width="260" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;hnabel aufgeknöpften Hemden, zurückgegelten Haaren, Cowboy-Stiefeln, Goldketten und den obligatorischen Sombreros. Allesamt super Salsa-Tänzer. Der personifizierte &lt;em&gt;machismo&lt;/em&gt;, allerdings nur was das Aussehen angeht, die Jungs waren richtig nett und natürlich haben sie uns vor allem und jedem beschützt. Wir sollten nicht mal alleine auf´s Klo gehen. Einer hat uns hingebracht, vor der Tür gewartet und wieder zum Tisch zurück begleitet. Das macht man so in Mexiko, sagten die Jungs, alles andere wäre zu gefährlich.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Samstag waren wir in einer anderen Disco, auch zum &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;Salsa tanzen&lt;/span&gt;. Das war ein super schnikes Ding. Wir kamen um halb eins nachts da an und zum Glück hatten wir mal wieder den Ausländer-Blondie-Bonus, sonst wären wir in Turnschuhen gar nicht reingekommen. Und drinnen fanden wir uns im letzten Jahrhundert wieder, jedenfalls was die Musik angeht. In dieser super modernen, mega In-Disco lief doch tatsächlich Backstreetboys, Britney Spears, Abba, Shakira. Ich hab gedacht, mich tritt ein Pferd. Später, nachdem der Laden gegen halb zwei voll war, hat dann eine Live-Band Salsa gespielt. Das war toll, wir haben auch getanzt. Danach lief Techno, dann Raggaeton und zwischendurch die Filmmusik von &lt;em&gt;Grease&lt;/em&gt;. Was für eine Mischung.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wir haben so viel unternommen und so wenig geschlafen, wir hatten noch gar keine Zeit uns so wirklich um &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;Uni&lt;/span&gt;-Sachen zu kümmern. Macht aber nichts - während hier sämtliche Austauschstudenten ankommen macht das Dezernat für Internationale Beziehungen in der letzten Woche vor Semesterbeginn Urlaub. Welcome to Mexiko. Heute fängt die Uni an, frühestens morgen, wahrscheinlich erst am Donnerstag können wir uns einschreiben. Naja, machts nichts, wir fühlen und schon ganz mexikanisch und gehen es gechillt an. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Heute waren wir an der Uni um Vorlesungsverzeichnisse zu holen und mal zu schauen, wo was ist. Und, Hilfe! Ich bin eine Jahrmarkts&lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;attraktion&lt;/span&gt;, ein exotisches Tier, ein Alien oder was. Die Studenten kucken, als hätten sie noch nie einen Ausländer gesehen. Caro, Julia und ich sind in die Cafeteria gelaufen und plötzlich war´s ganz still und fast alle haben uns angeschaut, überhaupt schauen uns alle nach. Das ist mal komisch. Aber den zwei blonden deutschen Jungs scheint´s zu gefallen - so viele Mädels haben ihnen wahrscheinlich noch nie hinterhergeschaut.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Morgen versuchen wir mal, ob wir uns einschreiben können. Und vielleicht können wir sogar die Stundenpläne machen. Ich möchte gerne einen Spanischkurs und drei &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;Vorlesungen&lt;/span&gt; besuchen: `Stadtsoziologie´, ´Theorien des sozialen Wandels´ und `Politische Kultur Mexikos`. Mal schauen, ob´s klappt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir machen auch die ersten &lt;span style="font-size:130%;color:#660000;"&gt;Reise-Pläne&lt;/span&gt;: Nächstes oder übernächstes Wochenende fahren wir nach Mexiko City, einen Kommilitonen von mir aus Tübingen besuchen. Ansonsten fühlen wir uns mexikanisch und gehen alles locker an - überraschen kann uns im Moment sowieso nicht mehr viel. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-1703524596945034664?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/1703524596945034664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=1703524596945034664' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1703524596945034664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/1703524596945034664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/ber-eine-pyramide-zwei-discos-wenig-uni.html' title='Über eine Pyramide, zwei Discos, wenig Uni und jede Menge Landesküche'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DKkNPkkx_VA/SKEWQyzey_I/AAAAAAAAAYg/AiYUyavIf8s/s72-c/Woche+zwei+015.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-3451719428838166485</id><published>2008-08-06T13:08:00.000-07:00</published><updated>2008-08-06T13:09:32.982-07:00</updated><title type='text'>Puebla - Stadtansichten</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/PueblaStadtansichten"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SJoB-7k4XcE/AAAAAAAAAYA/wbj0IJW9pl0/s160-c/PueblaStadtansichten.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/PueblaStadtansichten" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Puebla - Stadtansic&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;hten&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-3451719428838166485?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/3451719428838166485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=3451719428838166485' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3451719428838166485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/3451719428838166485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/puebla-stadtansichten.html' title='Puebla - Stadtansichten'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SJoB-7k4XcE/AAAAAAAAAYA/wbj0IJW9pl0/s72-c/PueblaStadtansichten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-936321518610096881</id><published>2008-08-05T15:31:00.000-07:00</published><updated>2008-08-05T15:32:19.481-07:00</updated><title type='text'>Die ersten Fotos</title><content type='html'>&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MXico1DieErstenTage"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SJjQS5bKKWE/AAAAAAAAAQ4/88D37aKYifs/s160-c/MXico1DieErstenTage.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/marieunterwegs/MXico1DieErstenTage" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;México 1 - Die ersten Tage&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-936321518610096881?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/936321518610096881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=936321518610096881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/936321518610096881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/936321518610096881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/die-ersten-fotos.html' title='Die ersten Fotos'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/marieunterwegs/SJjQS5bKKWE/AAAAAAAAAQ4/88D37aKYifs/s72-c/MXico1DieErstenTage.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6665177564535556139.post-2920570598272241639</id><published>2008-08-05T09:52:00.000-07:00</published><updated>2008-08-06T08:47:34.998-07:00</updated><title type='text'>Von der Uni aus sieht man den Popocatépetl!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjVz3e1UfI/AAAAAAAAASQ/kTjDCG9pHUQ/s1600-h/Die+ersten+Tage+012.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231166054234149362" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjVz3e1UfI/AAAAAAAAASQ/kTjDCG9pHUQ/s400/Die+ersten+Tage+012.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So, jetzt bin ich tatsächlich in México. Aber, naja, wirklich angekommen bin ich noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Puebla&lt;/span&gt;, die Stadt in der ich jetzt studiere, ist ... ich weiß noch nicht richtig wie ich sie finde. Einerseits wunderschön - die Altstadt im Kolonial-Stil mit schönen alten Häusern und vielen, vielen Kirchen ist sehr bunt, freundlich, spannend und Unesco Weltkulturerbe. Andererseits ist in dieser riesigen Stadt unglaublich viel hässlich, kaputt, arm. Puebla hat offiziell ca. 2 Millionen Einwohner und liegt in einem Tal, umgeben von vier Vulkanen: El Popocatépetl, El Iztaccíhuatl, La Malinche und El Citlaltépetl. Der &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Popo&lt;/span&gt; ist aktiv, er überragt die Stadt und raucht fröhlich vor sich hin. Und man kann ihn von manchen Straßen und von der Uni aus sehen. Darüber hab ich mich voll gefreut, den Popo wollt ich schon ewig mal sehen und jetzt bin ich an einer Uni, von der aus man einen wunderbaren Blick auf den Vulkan hat! (Es sei denn es hat Smog...) Ja, so ist das gerade noch: Ich denke immer wieder "krass, ich bin in &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Mexiko&lt;/span&gt;!" Julia und Caro gehts genauso. Hier ist alles &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;anders&lt;/span&gt;. Alles. Und hier anzukommen ist nicht ganz einfach. Aber nachdem es sehr schwierig für mich war, von zu Hause weg zu gehen bin ich am zweiten Morgen aufgewacht und wollte hier sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Tage haben wir (also ich, Caro und Julia, die beiden anderen Mädels, die mit mir aus Tübingen hier her gekommen sind) bei Yanelis Tante Mago verbracht. Für alle die es nicht wissen: Yaneli ist eine Mexikanerin, die ein Auslandssemester in Tübingen gemacht hat und die ich da kennen gelernt habe. Jedenfalls wohnt Mago zwar in Puebla aber doch mittem im Nichts (da führt nicht mal eine geteerte Straße hin, nur ein Feldweg und der ist ein einziges Schlagloch!), umgeben von Maisfelder, Kühen, Wachhunden, Beton-Mauern, Alarmanlage, Elektrozaun. Wir kamen da an und eines der ersten Dinge, die Mago sagte, war: &lt;em&gt;"Ninas, bienvenido a casa, ahora yo soy vosotras tía también!" - "Willkommen zu Hause, jetzt bin ich auch eure Tante!"&lt;/em&gt; Voll süß. Und sie ist nur eine unserer neuen mexikanischen Tanten und Onkels. Yanelis große, sehr laute, sehr chaotische und super nette &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Familie&lt;/span&gt; hat uns ganz lieb aufgenommen. Alle helfen uns wo sie können, laden uns ein, trinken Tequila, kümmern sich, geben Ratschläge, fühlen sich für uns verantwortlich und machen sich jede Menge Sorgen. Am ersten Tag gab´s gleich mal Anschiss von Yanelis Mum Lupita: Wir hatten knielange Röcke an. Das dürfen wir hier nicht, meint sie, weil die mexikanischen Männer keinen Respekt haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und eigentlich &lt;span style="font-size:130%;color:#ff99ff;"&gt;darf&lt;/span&gt; man hier insgesamt nicht wirklich viel:&lt;br /&gt;Nichts auf der Straße essen; auf keinen Fall Leitungswasser trinken; alles Obst und Gemüse muss mit Spülmittel abgewaschen werden; ja kein Taxi benutzen, das nicht von einer Taxi-Gesellschaft ist; und so weiter. Das Problem ist: Wir versuchen uns an die neuen Bedingungen anzupassen, können unsere neue Umgebung aber kaum erfassen und verstehen sie noch nicht. Wir wollen die neuen Bedingungen &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;ausprobieren&lt;/span&gt; - uns ausprobieren -, und wissen gleichzeitig nicht, wie weit wir gehen können. Mit der Sprache ist es eigentlich kein Problem, aber keine von uns kennt die Kultur, die Mentalität, Gewohnheiten. Ich finde alles spannend und gleichzeitig beängstigend. Ich wünsche mir diese Kultur kennen zu lernen und habe gleichzeitig sehr viel Respekt davor. Es ist ein etwas eigentümliches Gefühls-Mischmasch. Und ich kann auch noch nicht abschätzen, inwieweit die Sorgen von Yanelis Familie berechtigt und angebracht sind - ich hoffe sie übertreiben wenigstens ein bisschen. Es ist schon komisch: Wie selbstverständlich man sich in Deutschland sicher fühlen kann wird einem erst bewusst wenn man in einem Land wie diesem hier ist. Hier gibt es eine ganze Menge zu lernen, nicht nur über das Fremde, sondern auch über das Eigene, nicht nur über Mexiko, sondern auch über mich über meine eigene kulturelle Identität. Ich bin gespannt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjYH3fEmOI/AAAAAAAAASY/_MHJA2qODxI/s1600-h/Die+ersten+Tage+024.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231168596855789794" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjYH3fEmOI/AAAAAAAAASY/_MHJA2qODxI/s400/Die+ersten+Tage+024.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;An den ersten Tage hier hatten wir ein sehr volles &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Programm&lt;/span&gt;: &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wir waren mit Yaneli und ihren Brüdern in der Stadt, haben die ersten Kirchen angeschaut (Puebla nennt man &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Ciudad de los Ángeles&lt;/span&gt; - Stadt der Engel, es gibt hier allein in der Altstadt mehr als 70 (!) Kirchen). Wir sind &lt;span style="font-size:130%;"&gt;Bus&lt;/span&gt; gefahren (ein echtes Abenteuer! allein am ersten Tag hätten wir vier Mal einen Unfall gehabt, wenn der Busfahrer keine Vollbremsungen gemacht hätte. Im Bus stehen? Unmöglich...). &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Außerdem waren wir auf einem großen &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Markt&lt;/span&gt; in einem indigenen Stadtviertel (ich hab schon die erste Tasche gekauft! Und Ohrringe. Freu!) Und am Samstag war ein großes &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Familienfest&lt;/span&gt;: Yanelis Opa wurde 82. Wir haben den ersten Kochunterricht bekommen und Nopales-Salat gemacht, also Kaktus-Salat. Lecker. Um drei gings los mit Vodka, um 4 gab´s Sangria, ab sechs Tequila - fröhliche Mexikaner vertragen einiges, wir haben uns um viele Gläser gedrückt, auch wenn Yanelis Mum ständig mit uns anstoßen wollte: &lt;em&gt;"Y ahora hacemos PROST!"&lt;/em&gt; Ach ja, wir mussten &lt;em&gt;"Heute kann es regnen, ..."&lt;/em&gt; für Yanelis Opa singen, er war ganz gerührt. Nachmittags wurde gegrillt, nachts wurde getanzt. Wir haben auch getanzt: Salsa, Paso Doble, ... ich werd hier wenns klappt Tanzunterricht nehmen. Von dem Haus aus hat man die ganze Stadt gesehen, das war schön. Und groß. Dieser 82. Geburtstag war wirklich ne coole Party! Wir hatten super viel Spaß.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjYILJiW4I/AAAAAAAAASg/8zcUjX7o4TI/s1600-h/Die+ersten+Tage+149.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231168602134174594" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjYILJiW4I/AAAAAAAAASg/8zcUjX7o4TI/s400/Die+ersten+Tage+149.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gestern abend waren in der Arena de Puebla und haben &lt;em&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;luchas libre&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; angeschaut. Das ist was Merkwürdiges, aber auch ganz cool. &lt;em&gt;Luchas libre&lt;/em&gt; sind Kämpfe, die &lt;em&gt;luchadores&lt;/em&gt; sehen aus wie Ninja Turtles mit Masken und so und sie kämpfen ohne Regeln - Streetfight, ziemlich krass. Das ist in Puebla anscheinend ein sehr beliebter Sport, und die Kämpfe finden jeden Montag abend statt. Und wieder fiel mir auf, was hier alles anders ist: Obwohl Voll-Kontakt gekämpft wurde waren keine Sanitäter da (selbst bei jedem Kinder-Taekwondo-Turnier ist in Deutschland ein halbes Krankenhaus am Start!). Die Kämpfe fanden nicht nur im Ring, sondern auch drum herum statt. Trotzdem gab´s keine Sicherheitsabsperrungen, wer in der ersten Reihe saß (direkt am Ring) musste halt aufspringen wenn die &lt;em&gt;luchadores&lt;/em&gt; zu nahe kamen. Notausgänge hab ich auch vergeblich gesucht, genauso Security, und die Hängetribüne war völlig verrostet. Aber die Stimmung war cool.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Natürlich haben wir auch den &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Campus&lt;/span&gt; angeschaut. Auf den ersten Blick sieht alles ganz gut aus. Die &lt;span style="font-size:130%;"&gt;BUAP&lt;/span&gt; (Benemérita Universidad Antónoma de Puebla) ist eine städtische Universität, &lt;em&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;la universidad del pueblo&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, die Uni des Volkes. Dieses Semester ist das erste, in dem wirklich ein Austausch mit anderen Ländern stattfindet, insgesamt sind soweit ich weiß 24 &lt;em&gt;internacionales&lt;/em&gt; hier. Wir sind anscheinend auch die ersten, die aus Tübingen hier her gekommen sind. Mal schauen, wie´s wird. Sehr praktisch ist, dass wir jetzt (seit gestern) in einem Studentenwohnheim fast direkt neben der Uni wohnen, wir können sogar zu Fuß hin laufen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wir haben in den ersten Tagen also echt schon viel erlebt, viel gesehen und auch schon einiges von der Stadt kennengelernt. Ich bin noch sehr damit beschäftigt all die neuen Eindrücke zu verarbeiten, die Stadt, die Menschen und die Kultur zu entdecken und mich einzuleben. Das ist gar nicht so einfach. Aber interessant. Eine Begegnung vom ersten Tag fällt mir immer wieder ein. Es war eine Begegnung mit einem &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Löwe&lt;/span&gt;. Wir liefen die Straße entlang - ich war ganz mit kucken beschäftigt - und dann hab ich nach links geschaut und da lag ein Löwe. Nachdem Yaneli sich über meinen Gesichtsausdruck ausgiebig schlapp gelacht hatte war sie auch in der Lage mir zu erklären, was der Löwe da gemacht hat: Er war ein PR-Gag, Werbung für einen Zirkus, der in die Stadt kommen würde. Er wurde in einem Käfigauto (das wirklich nicht gerade stabil aussah) durch die Stadt gekarrt - vermutlich betäubt, meinte Yaneli, jedenfalls völlig apathisch. Bis heute haben wir noch einige solcher Käfigautos gesehen, mit allen möglichen Tieren drin - widerlich. Vielleicht muss ich an den Löwen denken, weil ich mich selbst ein bisschen so fühle, wie er sich gefühlt haben muss: Wie ein Anschauungsobjekt, fremd, exotisch. Ich weiß nicht, wie viele Ausländer es hier gibt, viele sind es nicht. Vor allem gibt es kaum Ausländer, denen man es so krass ansieht wie uns. Jetzt weiß ich auch, was das bedeutet. Allein schon, dass wir plötzlich als exotisch gelten - das ist für mich völlig neu und seltsam. Egal wie verratzt wir hier rumlaufen, ständig glotzen uns die Menschen an, manche &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Männer&lt;/span&gt; veranstalten tatsächlich Hupkonzerte, wenn sie an uns vorbei fahren, lehnen sich aus dem Fenster und brüllen "Blondie, Blondie" (oh ja, ich bin ja auch sooooooo blond...) Und die Anmache ist nicht irgendwie nett oder schmeichelnd, vielmehr fühlen wir uns den Blicken und Sprüchen ausgeliefert und unwohl. Bin mal gespannt, ob ich mich daran überhaupt jemals gewöhnen kann. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Was mich erschüttert hat ist etwas, was ich zwar vorher schon längst wusste, was zu sehen aber doch heftig ist: Armut, vor allem arme Kinder. In &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;Mexiko City&lt;/span&gt; war das übel. Wir sind vom Flughafen aus mit dem Bus nach Puebla gefahren; über drei-spurige Straßen (auf denen aber glaub ich grundsätzlich vier Autos nebeneinander fahren). Die Mexikaner fahren ziemlich krass, wechseln die Spur ohne zu blinken, bremsen erst wenn´s fast schon zu spät ist, geben Gas wo immer es möglich ist. Und mitten auf diesen Straßen waren überall Kinder, so klein, dass sie kaum ins Auto kucken konnten. Sie haben Rosen verkauft, Eis, Kaugummi oder wollten Scheiben waschen. Sie haben sich zwischen LKWs und Bussen durchgeschlängelt, die über 60 km/h gefahren sind. Das zu sehen fand ich sehr erschreckend. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und gestern waren wir in einem Supermarkt und ein Opa hat ein kleines Mädchen in den Laden geschickt, das uns angebettelt und gefragt hat, ob wir ihm etwas zu trinken kaufen. Das passiert öfters. Es ist so: Wir gelten irgendwie als die reichen Europäer, wir haben tatsächlich hier auch sehr viel Geld, weil einfach alles super billig ist (für uns...). Und ich habe jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich solche Kinder sehe. Ich finde das furchtbar.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt aber ist Mexiko auf jeden Fall toll. &lt;em&gt;Mexico is a &lt;span style="font-size:130%;color:#cc66cc;"&gt;kaleidoscope&lt;/span&gt; of cultures, cuisines, landscapes, adventures, music, languages, arts and history,&lt;/em&gt; so beginnt mein Reiseführer. Ich glaub das sofort, dieses Land ist einmalig - und ich freue mich sehr darüber, dass ich jetzt die Gelegenheit habe es kennen zu lernen! Es ist eine andere Welt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6665177564535556139-2920570598272241639?l=marieunterwegsinmexiko.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/feeds/2920570598272241639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6665177564535556139&amp;postID=2920570598272241639' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2920570598272241639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6665177564535556139/posts/default/2920570598272241639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://marieunterwegsinmexiko.blogspot.com/2008/08/von-der-uni-aus-sieht-man-den.html' title='Von der Uni aus sieht man den Popocatépetl!'/><author><name>marie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04680365465221626378</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://bp3.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SIi9a2UaVtI/AAAAAAAAAEk/NC7d6mtCHeQ/S220/FotosMarieMagda+091.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_DKkNPkkx_VA/SJjVz3e1UfI/AAAAAAAAASQ/kTjDCG9pHUQ/s72-c/Die+ersten+Tage+012.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry></feed>
